Holzverkauf und Holzpreise

Submission Litzendorf: Lärche gefragter denn je

von Marc Kubatta-Große

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde dieses Jahr der traditionelle Nadelwertholz-Versteigerungstermin Litzendorf am 13. Januar 2021 zum Gesundheitsschutz aller Beteiligten als Submission durchgeführt. Die Lärche erwies sich dabei als Verkaufsschlager.

Acht staatliche Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) hatten im Vorfeld ihre Werthölzer auf den zwei zentralen Lagerplätzen in Strullendorf und Weibersbrunn präsentiert. Das Angebot der BaySF war mit 1.050 Fm, etwas höher als im letzten Jahr.

Durchschnitterlös gestiegen

Der Durchschnittspreis über alle Baumarten lag mit 264 €/fm deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres (245 €/fm). Alle angebotenen Lose erhielten einen Zuschlag. Damit konnte wiederholt eines der besten Ergebnisse in der Veranstaltungshistorie erreicht werden.

Das Höchstgebot der Submission erhielt ein Lärchenlos (2,83 fm) aus dem Forstbetrieb Bad Brückenau mit 800 €/fm. Käufer war ein Bieter aus Oberfranken.

Verkaufsschlager Lärche

Die Lärche war insgesamt mit einem Durchschnittserlös von 396 €/fm der Verkaufsschlager der Submission und übertraf den Vorjahreswert (369 €/fm) deutlich. Die Kiefer erfreute sich ebenso einer guten Nachfrage, blieb mit durchschnittlich 182 €/fm knapp unter dem Vorjahresergebnis (184 €/fm). Das Interesse an Douglasie wuchs im Vergleich zum Vorjahr. Der Durchschnittserlös stieg auf 273 €/fm (270 €/fm). Bei der Fichte war ebenso eine deutliche Steigerung der Erlöse auf 200 €/fm (169 €/fm) zu verzeichnen.

Hoffnung auf Normalität

Aus dem teilnehmenden Bieterkreis, 21 Firmen aus dem In- und Ausland, haben 16 Firmen einen Zuschlag für ihre Gebote erhalten (2020: 15). Fünf teilnehmende Firmen blieben ohne Zuschlag. Grundsätzlich will man an der Angebotsform der Versteigerung festhalten, in der Hoffnung diese im nächsten Jahr wieder in bewährter Weise durchführen zu können.

Quelle: BaySF