Holzverkauf und Holzpreise

Submission Heiligenkreuz: Durchschnittspreis +39 %

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

124 Waldbauern und Forstbetriebe nahmen an der 20. Laubholzversteigerung am 24. Januar in Heiligenkreuz, Niederösterreich teil, die von der Landwirtschaftskammer und dem Waldverband Niederösterreich gemeinsam ausgerichtet wird.

Trendholz Nummer eins ist nach wie vor die Eiche. Das höchste Gebot pro Festmeter erhielt eine Schwarznuss mit 2.016 €/Fm. Der Durchschnittspreis über alle Holzarten liegt mit 632 €/Fm deutlich über dem langjährigen Mittel. Seit 2015 lag er im Bereich von 450 €/Fm. Gegenüber dem Vorjahr (454 €/Fm) ist er Durchschnittspreis um 39 % gestiegen.

Zahl der Gebote auf Eiche verdoppelt

37 Käufer aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Ungarn und Frankreich nahmen an der Veranstaltung teil. Normalerweise sind es 25. Der fast 50 %-ige Anstieg bestätigt den Trend dieser Saison, der auf fast allen bisherigen Wertholzterminen zu beobachten war.

Besonders auf die Eiche wurden viele Gebote abgegeben, ihre Zahl hat sich 3275 gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Das entspricht sieben Geboten pro Stamm. Ebenso viel hat nur die Birne erreicht, von der allerdings nur vier Stämme angeboten wurden.

Eiche nur auf Platz 3

Mengenmäßig hat die Eiche mit fast 500 Fm von gut 900 Fm die Veranstaltung dominiert. Danach kommt – typisch für Niederösterreich – die Schwarznuss mit gut 100 Fm und auf Platz drei die Esche mit 93 Fm. Insgesamt wurden 20 Baumarten angeboten.

Mit ihrem ansehnlichen Durchschnittserlös von 770 €/Fm hat die Eiche das Gesamtergebnis geprägt. Anders als bei anderen Submissionen oder Versteigerungen nimmt sie aber nicht den Spitzenplatz ein. Der ist in Heiligenkreuz mit einem Durchschnittserlös von 849 €/Fm der Schwarznuss vorbehalten, danach kommt die Walnuss mit 829 €/Fm, die Eiche folgt auf Platz 3.

Spitzengebot über 2.000 €/Fm

Ähnlich sieht es beim Spitzengebot aus. Die Braut in Heiligenkreuz war eine Schwarznuss, die 2.016 €/Fm erzielte. Vor der Eiche, die mit 1.441 €/Fm auf Platz 5 liegt, reihen sich noch Bergahorn, Ulme und Walnuss ein. In der Liste der Höchstgebote findet man die erste Eiche dementsprechend erst auf Platz 13, die zwölf am höchsten bebotenen Stämme waren überwiegend Schwarznüsse.

Insgesamt haben 79 Stämme einen Preis von mehr als 1.000 €/Fm erzielt.

Hier die Ergebnisse der 20. Laubholzversteigerung Heiligenkreuz:

Submission Heiligenkreuz
Quellen: LKNÖ/WVNÖ
Quellen: LKNÖ/WVNÖ