Holzverkauf und Holzpreise

Submission Fichtelberg:
Menge +30%, Erlös -2,4 %

von Marc Kubatta-Große

Bei der 25. Nadelwertholzsubmission in Fichtelberg haben die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) wieder Nadelwerthölzer aus den Forstbetrieben Burglengenfeld, Fichtelberg, Flossenbürg, Nordhalben, Pegnitz, Schnaittenbach, Selb, Waldsassen und der Betriebsgemeinschaft Coburg/Rothenkirchen auf dem Lagerplatz in Himmelkron zum Verkauf präsentiert.

Die Angebotsmenge lag mit 1.181 Festmeter 30 % über dem Vorjahresniveau. Die Forstbetriebe haben folgende Hölzer bereitgestellt:

  • 508 Fm Fichten-Blochhölzer in 418 Losen
  • 389 Fm Kiefern-Blochhölzer in 490 Losen
  • 142 Fm Lärchen-Blochhölzer in 128 Losen
  • 135 Fm Douglasien-Blochhölzer in 78 Losen
  • 7 Fm Tannen-Blochhölzer in 6 Losen

Der Bieterkreis umfasste 16 Interessenten aus Deutschland und Österreich (Vorjahr: 17). 32 Lose (35 Fm; 3 %) blieben ohne Gebot. Lediglich ein Bieter bekam keinen Zuschlag.

Lärche startet durch

Der Durchschnittspreis lag bei 203 €/Fm. Im Vergleich zum Vorjahr ging er um 5 €/Fm zurück (-2,4 %). Gegen den Trend ist der Durchschnittspreis der Lärche um 50 €/Fm auf 319 ³/Fm gestiegen. So war auch die „Braut“ eine Lärche. Sie kam aus dem Forstbetrieb Pegnitz. Das 74 cm starke Lärchenbloch erzielte mit 606 €/fm das höchste Gebot. Käufer war ein Furnierholzkunde aus Österreich.

Fichte, Douglasie und Kiefer geben leicht nach

Bei gestiegener Angebotsmenge sind die Durchschnittserlöse bei Fichte, Douglasie und Kiefer im Vergleich zum Vorjahre leicht gesunken. Bei Tanne stieg sowohl die Angebotsmenge als auch der Durchschnittserlös.

BaySF/Red.