Insbesondere die Lärche hat auf der Submission in Fichtelberg stark zugelegt.
Insbesondere die Lärche hat auf der Submission in Fichtelberg stark zugelegt.
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Submission Fichtelberg: Fichte gibt nach, Lärche und Douglasie teurer

22. Dezember 2022
Knapp 500 Fm Nadelwertholz wurden aus dem oberpfälzer und oberfränkischen Privatwald auf der diesjährigen Nadelwertholzsubmission auf dem Lagerplatz Himmelkron angeboten. Aus dem Staatswald kamen weitere 1.000 Fm von den Bayerischen Staatsforsten.

Von den WBV/FBG wurden 375 Fm Fichte, 95 Fm Kiefer, 18 Fm Lärche und 3 Fm Tanne bereitgestellt, der Staatswald lieferte 591 Fm Fichte, 264 Fm Kiefer, 87 Fm Lärche, 60 Fm Douglasie und 7 fm Tanne.

Fichte gibt leicht nach

Das diesjährige Angebot lag mengenmäßig etwas unter dem des vergangenen Jahres. Der Bieterkreis umfasste 17 Interessenten aus Deutschland und dem benachbarten Ausland. Im Privatwald erzielte das zugeschlagene Holz einen Durchschnittserlös von über 243 €/Fm. Das sind 6 % weniger als beim Vorjahrestermin. Das Holz aus dem Staatswald erzielte durchschnittlich 235 €/Fm und damit 6 % mehr als im Vorjahr.

Die Braut der diesjährigen Submission wurde von der WBV Kronach Rothenkirchen aufgelegt – ein Fichtenbloch ging für 667 €/fm an einen Furnierhersteller in Österreich. Der Durchschnittserlös bei der Fichte lag heuer bei knapp 232 €/fm und damit 13 % niedriger als im letzten Jahr. Im Staatswald blieb der Durchschnittserlös der Fichte mit 212 €/Fm fast konstant (Vj. 215).

Lärche mit neuen Rekorden

Die 17 Fm Lärchenholz aus dem Privatwald konnten vermarktet werden. Ein Käufer legte für einen Lärchenbloch aus dem Gebiet der WBV Neustadt Süd 565 €/fm an, der Durchschnittserlös für dieses Holz lag im Privatwald bei 410 €/Fm und somit auf dem höchsten Niveau seit Beteiligung an der Submission in Himmelkron. Der Durchschnittspreis ist gegenüber dem Vorjahr um 75 € oder 22 % gestiegen.

Im Staatswald ist der Durchschnittserlös für die Lärche um 30 € oder 8,5 % auf 384 €/Fm gestiegen. Die teuerste Lärche und damit die Braut aus dem Staatswald ging für 623 €/Fm ebenfalls an einen österreichischen Furnierhersteller.

Douglasie ebenfalls teurer

Der durchschnittliche Erlös bei der Kiefer lag im Privatwald bei 257 €/Fm, das Höchstgebot lag bei 359 €/Fm. Im Staatswald waren es 216 und 408 €/Fm.

Ausschließlich aus dem Staatswald kamen knapp 60 Fm Douglasie, die einen Durchschnittserlös von 288 €/Fm erzielten (Vj. 251, +15 %). Das höchste Gebot lag bei 440 €/Fm Vj. 360, +22 %).

Die Tanne erzielte im Privatwald durchschnittlich knapp 227 €/Fm, im Staatswald 305 €/Fm.

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Submission Fichtelberg BaySF
Ergebnisse der BaySF auf der Submission Fichtelberg 2022
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Submission Fichtelberg Privatwald
Ergebnisse aus dem Privatwald auf der Submission Fichtelberg 2022
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Quelle: FV Oberpfalz, BaySF