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Submission „Eiche zwischen Ems und Elbe“

Submission „Eiche zwischen Ems und Elbe“

Auf sechs über ganz Niedersachsen verteilt liegenden Lagerplätzen wurden in diesem Jahr 4.277 Fm (Vorjahr 3.540 Fm) hochwertiges Laubholz, davon 4.254 Fm Eiche und Roteiche, im Rahmen der von den Niedersächsischen Landesforsten (NLF) organisierten Submission „Eiche zwischen Ems und Elbe“ angeboten.
Neben den Niedersächsischen Landesforsten präsentierten wieder zahlreiche Anbieter aus dem niedersächsischen Kommunal-, Genossenschafts- und Privatwald ein breites Spektrum von der Furnierqualität über Schneide- und Möbelholz bis zur Dielenware.
Norddeutsche Eiche weiter sehr begehrt
Deutlich spürbar war das gegenüber dem Vorjahr nochmals gestiegene Käuferinteresse. 29 Bieter (Vorjahr 26) aus ganz Deutschland sowie Dänemark und Polen gaben insgesamt über 4.300 Gebote ab. Die beachtliche Angebotsmenge wurde zu 98,5 % nahezu komplett verkauft. Alle Bieter haben einen Zuschlag erhalten. Besonders die höherwertigen Lose waren mit bis zu 14 Geboten pro Los teilweise sehr stark „umkämpft“ und haben häufig Preise zwischen 500 und 600 € je Fm erzielt.
Insgesamt lag die Qualität des präsentierten Holzes leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Besonders erwähnenswert ist der in diesem Jahr überdurchschnittlich hohe Anteil an splitterverdächtigem Holz; auch dieses wurde intensiv beboten, verständlicherweise jedoch auf einem etwas geringeren Preisniveau. Vor diesem Hintergrund ist der sehr moderate Rückgang des Durchschnittserlöses zum Vorjahr um 2,9 % auf 328 €/Fm durchaus positiv zu bewerten.
Der teuerste Stamm der Submission war eine Eiche aus dem Privatwald der Forstbe.triebsgemeinschaft Ostheide, die bei einer Länge von 8,4 Metern und einem Mitten.durchmesser von 81 cm o. R. ein Volumen von 4,33 Fm erreichte und für insgesamt 3.875,- € von einem Furnierhersteller ersteigert wurde.
NLF/Karsten Meinecke

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