Holzverkauf und Holzpreise

Submission Bodensee-Oberschwaben: Eiche und Douglasie gefragt

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Das Kreisforstamt Biberach und die Landesanstalt ForstBW Bezirk Altdorfer Wald haben erstmalig die Wertholzsubmission der Region Bodensee-Oberschwaben gemeinsam organisiert. Eiche und Douglasie waren besonders gefragt.

Das Kreisforstamt Biberach und die Landesanstalt ForstBW Bezirk Altdorfer Wald haben in diesem Jahr erstmalig die Wertholzsubmission der Region Bodensee-Oberschwaben für Laub- und Nadelholz gemeinsam organisiert.

Erstmals gemeinsam

Aus dem Staatswald waren die Forstbezirke Altdorfer Wald, Oberland und Baar-Hegau beteiligt, von der Landesforstverwaltung die Unteren Forstbehörden der Landkreise Bodensee, Ravensburg, Konstanz und Biberach. Auch Holz aus Vorarlberg wurde auf die Submission geliefert.

Die Gruppe der Bieter war international. Sie kamen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich.

Am 23. März 2021 konnten dabei über 1.000 Fm Wertholz vermarktet werden, 415 Fm aus dem Privat- und Kommunalwald mit einem Gesamtwert von fast 130.000 € und 611 Fm aus Staatswald mit einem Gesamtwert von 176.000 €.

Eiche am stärksten gefragt

Am stärksten nachgefragt war hochwertige Eiche. Es wurden 275 Fm Eichenholz mit einem Durchschnittspreis von 519 €/Fm verkauft. Die teuerste Eiche erreichte einen Preis von 1.149 €/Fm.

Die 180 Fm Esche kamen überwiegend aus dem Privat- und Kommunalwald. Sie konnten zu einem Durchschnittspreis von 178 €/Fm verkauft werden.

Zweiter Schwerpunkt Douglasie

Auch die Nadelholzarten Douglasie und Lärche waren gut nachgefragt, wobei das Angebot von Douglasie mit circa 400 Fm den Nadelholzschwerpunkt bildete. Hier lagen die Preise durchschnittlich bei 214 €/Fm. Besonders starke Exemplare waren sehr begehrt.

Die Braut war eine Walnuss

Die Braut der Submission – ein Walnussstamm – kam aus dem Privatwald. Sie brachte 1.160 €/Fm und damit einen Gesamterlös von 1.972 €.

Quelle: LRA Biberach