Holzverkauf und Holzpreise

Submission Arnstein mit neuen Rekordwerten

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Die Eichen der Bayerischen Staatsforsten wurden auf der „Arnsteiner“ Submission bei um 26 % verringerter Angebotsmenge um 2 % höher als im Vorjahr beboten.

Am 17./18. März 2021 führten die Bayerischen Staatsforsten ihre traditionelle „Eichen- und Buntlaubholz-Submission Arnstein“ dieser Saison durch. Auf vier Lagerplätzen in Unterfranken wurden 1.048 Lose (Vorjahr: 1.546) mit 1.636 Fm (Vorjahr: 2.239 Fm) Laubwertholz aus den Wäldern der Bayerischen Staatsforsten angeboten.

Rekordbeteiligung

Das Angebot der 9 (11) beteiligten Forstbetriebe bestand aus 1.617 (2.199) Fm Eiche und 19 (40) Fm sonstigem Laubholz. An der Submission beteiligten sich rekordverdächtige 35 (27) Firmen. Sieben Gebote kamen aus dem europäischen Ausland, davon fünf aus Frankreich. Stark vertreten war die bewährte Stammkundschaft aus der Furnierbranche, gefolgt von Fassholz-, Sägewerkskunden und dem Holzhandel. Drei Bieter erhielten keinen Zuschlag.

Spitzenstamm

Von den angebotenen 1.617 Fm Eiche blieben lediglich 10 (34) Fm (1%) ohne Gebot. Alle bebotenen Stämme wurden dem 1.Gebot zugeschlagen. Den Spitzenpreis der Submission erzielte ein Eichenstamm (2,51 Fm) aus dem Guttenberger Wald, Wuchsgebiet Fränkische Platte des Forstbetriebs Arnstein mit 1.875.- Euro/Fm bzw. 4.706 Euro für den kompletten Stamm.

Plus 2 % Durchschnittserlös

Das gesamte Eichenwertholz erlöste im Durchschnitt 722 (707) €/Fm und liegt damit 2 % über dem Durchschnittspreis des Vorjahres. Die einzelnen Stärkeklassen erbrachten bei der Eiche folgende Erlöse:

Arnstein Submission
Daten: BaySF

Bei den nur in geringen Mengen angebotenen Bunthölzern konnten folgende Durchschnittspreise in €/Fm erzielt werden (Vorjahreswerte in Klammern):

Erlöse Arnstein Buntlaubholz
Daten: BaySF
Quelle: BaySF