Eichenstamm auf der Submission Arnstein
Dank solcher Traumexemplare erreichte der Durchschnittserlös der Eiche in Arnstein mit 1.133 €/Fm den höchsten jemals in Deutschland erzielten Wert.
|

Submission Arnstein: „Eichenpreise gehen durch die Decke!“

22. März 2022

Am 16./17. März 2022 führten die Bayerischen Staatsforsten ihre traditionelle „Eichen- und Buntlaubholz-Submission Arnstein“ dieser Saison durch. Dabei stellte die Eiche wieder einen neuen Allzeitrekord auf.

Auf vier Lagerplätzen in Unterfranken wurden 1.177 Lose (Vorjahr: 1.048) mit 1.715 fm (Vorjahr: 1.636 fm) Laubwertholz aus den Wäldern der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) angeboten.

Das Angebot der 10 beteiligten Forstbetriebe bestand aus 1.672 (1.617) Fm Eiche und 36 (19) Fm sonstigem Laubholz. An der Submission beteiligten sich insgesamt 37 (34) Firmen. Acht Gebote kamen aus dem europäischen Ausland, davon sechs aus Frankreich.

Eiche erzielt 1.133 €/Fm Durchschnittspreis

Nur ein Bieter erhielt keinen Zuschlag. Von den angebotenen 1.672 Fm Eiche blieben lediglich 5 Fm ohne Gebot. Alle bebotenen Stämme wurden dem 1.Gebot zugeschlagen. Das gesamte Eichenwertholz erlöste im Durchschnitt 1.133 €/fm und liegt damit 57 % über dem Durchschnittspreis des Vorjahres.

Zum zweitem Mal hat die Eiche damit in dieser Saison die Marke von 1.000 € überschritten. In Mecklenburg-Vorpommern gelang dies Ende Januar mit 1.042 €/Fm das erste Mal überhaupt. Arnstein markiert damit ein neues Allzeithoch.

„Braut“ bringt über 12.000 €

Die „Braut“ der Submission kam dieses Mal aus dem Spessart. Der Eichenstamm (3,83 Fm) aus dem Forstbetrieb Rothenbuch erzielte ein Gebot von 3.142.- €/Fm bzw. 12.034 € für den kompletten Stamm.

Buntlaubhölzer wurden, abgesehen von der Esche, nur vereinzelt angeboten. Die Esche war mit immerhin 25 Fm vertreten und konnte ihren Durchschnittserlös um 30 % auf 304 (233) €/Fm steigern.

Quelle: BaySF