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Sturmtief „Egon“ verschont Thüringens Wälder weitgehend

Sturmtief „Egon“ verschont Thüringens Wälder weitgehend

Ersten Schätzungen nach gehen die Experten der Thüringer Landesforstanstalt von wenigen tausend Festmetern Schadholz in Form von Einzelbrüchen und -würfen aus, die das Sturmtief Egon am 13. Januar 2017 in den Wäldern des Freistaats Thüringen verursachte.

Schwerpunkte sind die Südabdachung bis zu den Kammlagen des Thüringer Waldes sowie Ostthüringen. Damit traten die befürchteten Schäden in deutlich geringerem Umfang ein, als zunächst im Kontext der Wetterdaten prognostiziert.
Im Gegensatz zur Orkankatastrophe „Kyril“ vor fast exakt zehn Jahren waren die Waldböden nicht durch Dauerregen aufgeweicht, sondern gefroren und boten den Baumwurzeln eine solide Verankerung. Auch Kronenbrüche, durch hohe Schneelasten verursacht, sind bislang kaum beobachtet worden, da der latente Sturm die Kronen frei weht und die frostigen Temperaturen den gefürchteten Nassschnee nicht zulassen.
In einigen Forstämtern wurden geplante Jagden abgesagt, Holzerntearbeiten zum Schutz der Beschäftigten bis auf weiteres eingestellt.
Die Schadholzmenge wird im Rahmen der laufenden forstwirtschaftlichen Arbeiten beseitigt, von einem negativen Einfluss auf den heimischen Holzmarkt wird nicht ausgegangen.
ThüringenForst

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