ABO

Sturmtief Burglind: Zahlreiche Einzelwürfe in Vorarlberg

Die Schadholz-Schätzungen bleiben nach dem Sturmtief Burglind (2./3. Januar 2018) unter 50.000 Fm, die vorwiegend im Nadelholz anfielen. Schadensschwerpunkte wurden im Vorderen Bregenzer Wald und in der Region um Feldkirch lokalisiert. So eine erste Zusammenstellung der Windwurfschäden der Vorarlberger Landesregierung, die Holzkurier.com vorliegt.

„Überwiegend handelt es sich um Nadelholz, das in Einzelwürfen oder kleinen Nestern geworfen wurde. Darunter ist ein hoher Anteil an Stämmen, die durch Wurzel- und Stammfäule vorbelastet waren“, erklärt Andreas Amann, Vorstand der Abteilung für Forstwesen in Vorarlberg.

Insgesamt sei man etwa im Vergleich zur Schweiz mit einem blauen Auge davongekommen, ergänzt Thomas Ölz von der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. „Am Holzmarkt wird mit einem Anfall von insgesamt etwa 20.000 Festmeter Nadelnutzholz gerechnet. Ein Teil der Einzelwürfe wird überhaupt im Wald bleiben, zusammen mit dem Laubschadholz wird ein größerer Teil im Brennholzsortiment landen“, betonte er.

holzkurier.com

Auch interessant

0 Kommentare

von