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Sturmschäden in Osttirol

In Osttirol dürfte der Föhnsturm in der Nacht auf den 28. Oktober nach ersten Schätzungen durch die Landesforstdirektion Tirol um die 350.000 Fm an Bäumen gefällt oder gebrochen haben.

„Schwerpunkte der Sturmschäden sind etwa das Vilgraten- und das Gailtal sowie Matrei und Kals am Großglockner. Aber im Grunde sind die Schäden flächendeckend“, berichtete LFDir. Josef Fuchs. Genauere Schätzungen und Informationen über Anteil des Bruchholzes oder Ausmaß der zerstörten Forststraßen werde es erst nach einem Lokalaugenschein in ein paar Tagen geben. Was schon jetzt klar sein dürfte: Überwiegend sind Schutz- und Objektschutzwälder von den Schäden betroffen. „Wir reden hier von etwa 90 % Seilgelände“, betonte der Landesforstdirektor.

Vergleichsweise geringer fielen die Schäden am Alpenhauptkamm in Nordtirol aus: Hier wird von einer Schadholzmenge von 50.000 Fm ausgegangen.

holzkurier.com

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