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Absperrungen auch infolge der maschinellen Schadensbearbeitung sind in jedem Fall zu beachten.

Sturmschäden belasten deutsche Waldbesitzer

Existenzbedrohende Schäden für Waldbesitzer lassen sich durch Versicherungsschutz vermeiden. Darauf weist das Versicherungsunternehmen AXA hin.

Am 18. Januar fegte Orkantief Friederike über Deutschland hinweg – mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h in den Hochlagen der Mittelgebirge und bis zu 145 km/h im Flachland. Es war der schwerste Sturm seit Kyrill, auch wenn die Schäden sich auf eine kleinere Fläche beschränken als bei Kyrill 2007. Dennoch – das Ausmaß ist enorm: Nach ersten Schätzungen des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft ist mit Schäden in Höhe von 500 Mio. € zu rechnen. Betroffen sind Gebäude, Autos, aber auch der deutsche Wald.

Nach den ersten Schätzungen sprechen Experten für Nordrhein-Westfalen von 1 Mio. Festmetern (Fm) Sturmschadenholz. In Niedersachsen sollen 1,5 Mio. Fm gefallen sein. Auch Waldbesitzer aus anderen Bundesländern sind stark betroffen. Für Waldbesitzer bedeutet der Wald nicht nur Erholung und Naturschutz, sondern vor allem die Grundlage ihrer wirtschaftlichen Existenz. Und diese ist nach Erfahrungen der AXA Versicherung etwa alle zehn Jahre von einem Brand oder schweren Sturm bedroht. Zur Absicherung der finanziellen Folgen eines Waldbrandes oder Sturms bietet AXA Versicherungslösungen für Waldbesitzer: die Waldbrandversicherung und die Wald-Sturmversicherung.

„Auch nach dem Orkantief Friederike stehen wir als führender Waldversicherer in Deutschland zu diesem Geschäft“, erklärt Andreas Wiese, Diplom-Forstwirt und bei AXA zuständig für Waldversicherungen.

Finanzielle Verluste nach Sturmschäden

Rund 2 Mio. Waldbesitzer und etwa 185.000 Forstbetriebe gibt es in Deutschland. Diese erwirtschaften jährlich rund 180 Mrd. € Umsatz. Ein schwerer Sturm kann erheblichen wirtschaftlichen Schaden anrichten. Aus Sicht des Waldbesitzers sind dabei mehrere Aspekte von Bedeutung. Seine Ware, das Holz, verliert plötzlich stark an Wert: Die Umtriebszeit bzw. der Produktionszeitraum einer Fichte beträgt etwa 80 Jahre, die einer Eiche bis zu 180 Jahre, ehe der wirtschaftlich optimale Zeitpunkt gekommen ist, sie zu schlagen. Der Forstbetrieb kann durch den vorzeitigen, außerplanmäßigen Holzeinschlag nur noch einen Teil des Wertes erzielen. Wertvolle Sortimente und Qualitäten können nicht mehr erzielt werden. Zugleich sinken die Preise auf den Holzmärkten durch das sturmbedingt gestiegene Holzaufkommen. Durch ein Großflächenereignis wie einen Sturm wird also dem Forstbetrieb die Grundlage einer nachhaltigen Forstwirtschaft entzogen, die die Existenz des Forstbetriebes möglicherweise über Generationen sichern sollte.

Wald-Sturmversicherung: Leistungen ab Windstärke 8

Andreas Wiese erklärt, was eine Waldsturmversicherung leisten kann: „Versicherer und Waldbesitzer legen gemeinsam eine Versicherungssumme fest, die im Schadenfall anteilig zur Kompensation der finanziellen Folgen vom Waldbesitzer verwendet werden kann. Der Beitrag hängt von der Baumart, Alter, Lage und Größe des Forstbetriebes ab. Außerdem spielen die sogenannten Sturm-Gefahrenzonen eine wichtige Rolle.“ Die Versicherung zahlt bereits ab Windstärke 8. Zum Vergleich: Orkantief Friederike erreichte Windstärken bis 12 Beaufort. Die Wald-Sturmversicherung bietet AXA seit dem Jahr 2000 in Verbindung mit der Waldbrandversicherung an.

Waldbrandversicherung

Die Waldbrandversicherung blickt bereits auf eine mehr als 100-jährige Tradition in der Feuerversicherung von AXA und ihrer Vorgängergesellschaften zurück. Sie versichert nicht nur den stehenden Waldbestand, sondern auch das bereits geschlagene Holz. Bei einem Brandschaden in jüngeren Waldbeständen besteht nicht die Möglichkeit, die Holzreste noch zu verwerten. Daher ersetzt die Waldbrandversicherung den Walderwartungswert zum Zeitpunkt des Schadens, ermittelt nach den Prinzipien der Waldwertrechnung (z.B. nach dem amtlichen Waldbewertungsverfahren). Außerdem übernimmt sie auch die teilweise erheblichen Kosten beispielweise für Abräumungsarbeiten und Brandwachen.

Waldbesitzer-Haftpflichtversicherung

Übrigens: Wenn bei Forstarbeiten oder auf Waldwegen etwas passiert – zum Beispiel ein Spaziergänger verletzt wird – muss der Waldbesitzer mit Schadenersatzansprüchen rechnen. Haftpflichtansprüche können vielfältig sein: etwa Ersatzansprüche aus Verletzung der Verkehrssicherungspflicht oder dem Einsatz von Arbeitsmaschinen und Geräten. Gerade bei Schäden durch umgestürzte Bäume ist für den Waldbesitzer der passive Rechtsschutz als Bestandteil der Haftpflichtversicherung bei Klärung der Haftungsfrage von besonderer Bedeutung. Die Betriebshaftpflichtversicherung von AXA bietet Waldbesitzern Deckungsschutz bis zu 5 Mio. € bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Die AXA Deutschland ist Teil der AXA Gruppe, einem der weltweit führenden Versicherungsunternehmen und Vermögensmanager. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte die AXA Gruppe einen Umsatz von 100,2 Milliarden € und ein operatives Ergebnis von 5,7 Milliarden € nach Steuern. Das verwaltete Vermögen der AXA Gruppe hatte Ende 2016 ein Volumen von 1,43 Billionen €.

Red./Quelle: AXA

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