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Geringe Sturmschäden im Fichtelgebirge

Geringe Sturmschäden im Fichtelgebirge

Einigermaßen glimpflich ist der Wald im Fichtelgebirge davongekommen, als am Wochenende 10./11.01.2015 Orkantief „Elon“ über die Höhen hinwegfegte. Lediglich die Fluten des Schmelzwassers als Folge der hohen Temperaturen und des warmen Regens beschädigten einige Straßen und Wege im Wald.An den Westhängen konnte der Sturm einzelne Bäume entwurzeln oder abbrechen. Dort sind manche Forststraßen und Wanderwege wegen umgestürzter Bäume noch nicht passierbar. „Soweit wir jetzt sehen, sind aber keine größeren Schäden in unseren Wäldern entstanden“, beschreibt Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg, die Lage. „Schwerpunkte der Windwürfe liegen z.B. am Seehügel und an der Kösseine, dort wo der Wind gut angreifen konnte. Unsere Mitarbeiter sind im Moment unterwegs, verschaffen sich ein Bild vor Ort und räumen die Wege wieder frei.“
Das plötzliche Tauwetter macht den Förstern noch Sorgen. Örtlich wurden Straßen und Wege beschädigt. Am Weißen Main bei Bischofsgrün wurde eine Brücke oberhalb von Fröbershammer durch die Schmelzwassermassen weggerissen. Die Zufahrt hinauf zum Seehaus vom Parkplatz an der B303 ist stark ausgespült. „Aber wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Schäden in den nächsten Tagen zu beseitigen“, verspricht Pfahler. „Und auch für die zerstörte Brücke über den Weißen Main haben wir eine Lösung – da bitten wir allerdings um ein wenig Geduld bis ins Frühjahr hinein.“

Bei Waldspaziergängen rät der Forstbetriebsleiter in den nächsten Tagen zur Vorsicht. Von den vom Sturm angeschoben, labilen Bäumen und angebrochenen Ästen geht besonders bei Wind eine nicht zu vernachlässigende Gefahr aus. Winfried Pfahler: „Wir bitten um Verständnis, wenn wir in nächster Zeit Forstwege und Wandersteige aus Sicherheitsgründen absperren müssen.“
BaySF

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