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Studie zu energetischer Holznutzung in der Eifel

Studie zu energetischer Holznutzung in der Eifel

Im Rahmen des 3. Bioenergie-Forums Eifel am 19. Juni 2012 in Prüm stellte die Bioenergieregion Eifel eine innovative Studie zur energetischen Holznutzung in der Eifel vor.

Die Studie mit dem Titel „Energieholz Eifel – Potenzial- und Marktstudie und Konzept für eine verbesserte Bereitstellung, Veredelung und Vermarktung“ stellt eine neue und relevante Informationsgrundlage und Entscheidungshilfe für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in diesem bedeutenden Umweltwirtschaftsbereich dar. Neben Informationen zu Holzpotenzialen im Wald und außerhalb des Waldes (Resthölzer der Sägeindustrie, Landschaftspflegeholz, Straßenbegleitgrün und Holz auf landwirtschaftlichen Flächen) beinhaltete die Studie verschiedene Handlungsempfehlungen wie z.B. zur Schaffung geeigneter Informations- und Beratungsangebote zum Heizen mit Holz für Verbraucher sowie zur Einrichtung regionaler Biomassehöfe.

Die Studie hatte das Internationale Institut für Wald und Holz NRW an der Universität Münster in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie im Auftrag der Bioenergieregion Eifel erstellt. Als in der Region tätige Facheinrichtungen hatten der Landesbetrieb Wald und Holz NRW (Holzkompetenzzentrum Rheinland und Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde), die Landesforsten Rheinland-Pfalz, und das Netzwerk Wald und Holz Eifel e.V. mit seinem aktuellen Leitprojekt HolzCluster.Eifel das Vorhaben fachlich unterstützt.

Die Studie wird in Kürze auf den Internetseiten der Bioenergieregion Eifel und der beteiligten Facheinrichtungen (u.a. Holzkompetenzzentrum Rheinland; www.hkzr.de) als elektronische Datei verfügbar sein.

Das 3. Bioenergie-Forums Eifel war zugleich die Abschlussveranstaltung für das länderübergreifende Projekt Bioenergieregion Eifel mit den beteiligten Landkreisen Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Aachen, Düren und Euskirchen. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Förderwettbewerbs „Bioenergie-Regionen“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. gefördert.

Das Holzkompetenzzentrum Rheinland ist eine Kooperation zwischen dem Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde des Landesbetriebes Wald und Holz NRW und der Gemeinde Nettersheim. Zudem stellt es eine Schwerpunktaufgabe des Landesbetriebes Wald und Holz NRW dar. Das Holzkompetenzzentrum Rheinland bietet Informations- und Serviceangebote zum Themenfeld Holz und Wald.
Holzkompetenzzentrum Rheinland

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