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Holz aus einem PEFC-zertifizierten Wald wird von PEFC-zertifizierten Betrieben in der Produktkette weiterverarbeitet.

Studie des UBA über „Grüne Produkte“

Im Dezember 2017 publizierte das Umweltbundesamt (UBA) die Studie „Grüne Produkte in Deutschland 2017 – Marktbeobachtungen für die Umweltpolitik“. PEFC- und FSC-zertifizierte Produkte sind demnach in Deutschland weiter auf dem Vormarsch.

Laut Studie sei der Umsatz von „Grünen Produkten“ in den Konsumbereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung im Betrachtungszeitraum 2015 um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Marktzahlen von 2008 bis 2015 werden dabei der Entwicklung der CO2-Emissionen des Konsums gegenübergestellt.

Über die Studie des UBA

In der Studie des UBA wurden erstmalig die Marktentwicklungen der Umweltlabel Blauer Engel (Papier), EU Ecolabel (Hygieneartikel), FSC und PEFC (Holz) sowie GOTS (Textilien) dargestellt und diskutiert. Der Studie zufolge sind PEFC- und FSC-zertifizierte Produkte im Holzsegment längst ein Teil des Massenmarktes. Einschätzungen zufolge dominieren PEFC-zertifizierte Produkte mit einem Anteil von knapp 65 % des Umsatzes mit Holzprodukten in den Baumärkten. Die Studie identifiziert zudem PEFC- und FSC-zertifizierte Produkte im Papierbereich mit 67 % des Umsatzes.

„Die in der UBA-Studie diskutierten Marktentwicklungen PEFC-zertifizierter Produkte decken sich mit unseren Erfahrungen. Seit Jahren können wir in verschiedenen Konsumbereichen wie Bauen und Modernisieren, Möbel, Spielzeug oder im Hygienepapierbereich eine steigende Zahl an Produkten mit dem PEFC-Siegel beobachten. Auch immer mehr holz- und papierverarbeitende Betriebe lassen sich zertifizieren und weisen so Verbrauchern transparent nach, dass sie Holz aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Waldbewirtschaftung einsetzen. Wir werden auch in Zukunft unsere Anstrengungen intensivieren, das PEFC-Siegel bekannter zu machen. Damit wollen wir es noch mehr Verbrauchern erleichtern, eine umweltfreundliche Kaufentscheidung zu treffen“, so PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers.

Ausserdem wurde der Indikator „Marktanteil von Produkten mit staatlichem Umweltzeichen“ vorgestellt. Der Indikator sei nicht nur seit Anfang 2017 in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie enthalten, sondern soll auch ein Kernelement des künftigen Monitorings des nachhaltigen Konsums im Rahmen des „Nationalen Programms für nachhaltigen Konsum“ sein. Er wird vom Umweltbundesamt erhoben.

Die Studie ist abrufbar auf dieser Seite

PEFC Deutschland.

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