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Start der Pflanzaktion in Rohrdorf im April 2019

Streuobst für mehr Artenvielfalt

Zum Start der landesweiten Pflanzaktion hatte Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber im April 2019 selbst zum Spaten gegriffen und gemeinsam mit Grundschulkindern aus Rohrdorf Obstbäume auf einer kommunalen Streuobstwiese gepflanzt. Ziel der landesweiten Kampagne an allen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten war es, auf die vielfältigen Leistungen der Streuobstbestände für Natur und Umwelt hinzuweisen und die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren.

Pünktlich zum Jahreswechsel hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) nun Bilanz gezogen: Bis Jahresende wurden im Rahmen von 66 Aktionen mehr als 900 Streuobstbäume gepflanzt, darunter viele alte und regionale Sorten. „Mit den Pflanzaktionen haben wir nicht nur viele neue Streuobst-Bestände begründet, wir haben den Menschen auch vor Augen geführt, dass jeder konkret etwas für die Artenvielfalt tun kann“, betonte die Kaniber.

Streuobst fördert Artenvielfalt

Streuobstbestände gehören zu den artenreichsten Lebensräumen in Bayern. Rund 5.000 Tier- und Pflanzenarten kommen dort vor. Im Rahmen der Aktionen wurden Landwirte, Waldbesitzer, aber auch Verbraucher, Gartenbesitzer, Kommunen, Schulen und Verbände gezielt über dieses Thema informiert. Partner der Aktionen waren Kindergärten, Schulen, Obst- und Gartenbauvereine, der Landesbund für Vogelschutz, der Bund Naturschutz (BN), die Maschinenringe und Imker. „Mit den vielen engagierten Akteuren werden wir auch in Zukunft dafür sorgen, dass die gepflanzten Bäume die notwendige Pflege erhalten und die Ernte verwertet wird“, führte die Ministerin weiter aus.

Hintergrund:

Die bayerische Landwirtschafts- und Forstverwaltung hat für die Jahre 2019 und 2020 die Biodiversität als Themen-Schwerpunkt ausgerufen. Unter dem Motto „Unser Auftrag: Erzeugung gestalten – Arten erhalten“ sind auch im neuen Jahr bayernweit vielfältige Veranstaltungen geplant.

Detaillierte Informationen dazu gibt es im Internet unter www.stmelf.bayern.de/biodiversität.

StMELF

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