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Raupenbänder eines Liebherr-Baggers mit Beschichtungen aus Spezialkunststoff

Wechselpads für den Bodenschutz

Die Firma Street-Rubbers bringt zwei Neuheiten in Sachen Bodenschutz auf den Markt.

Erstens bietet die Allgäuer Wechselpads für tragende Bogiebänder  an. Der Maschinenfahrer setzt die Laufwerkspolster aus Spezialkunststoff bei Bedarf mit einem Hammer in Aufnahmetaschen ein, die beidseitig auf die einzelnen Platten aufgeschweißt werden. Die Wechselpads ebnen die in der Mitte meist nach oben gewölbten Platten der Bogiebänder zu den Seiten hin ein. Das vergrößert die Auflagefläche und vermindert auf Weichböden die Spurbildung. Da sie etwas über die Stahlplatten hinausragen, beschädigen die Maschinen darüber hinaus Forstwege und Straßen deutlich weniger.

Kunststoffpads für Raupenbagger

Den gleichen Spezialkunststoff können Besitzer von Raupenmaschinen an ihren  Zwei- oder Dreisteg-Ketten verwenden. Die bis zu 40 mm starken Kunststoffelemente vergießt Street-Rubbers  hier allerdings  fest mit der Stahlkette. Form, Stärke und Oberflächenstruktur der Pads passt das Unternehmen auf Kundenwunsch individuell an.

Die Kunststoffauflagen verbessern die Traktion der Raupenbagger und erhöhen das Einsatzspektrum. Bei Straßenfahrten beschädigen die Bänder die Straße deutlich weniger als ohne Kunststoffpads. Die erwartete Lebensdauer der Kettenbeschichtung liegt laut Street-Rubbers bei 5 000 bis 6 000 Betriebsstunden. Bislang hat das Unternehmen einen Liebherr 924 mit den neuen Pads ausgerüstet.

Der neue Werkstoff ist nach Angaben von Street-Rubbers erheblich weniger anfällig gegen Punktbelastungen als der Gummi, den Street-Rubbers bisher verwendet hat.

Marc Kubatta-Große

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