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Stora Enso Brettsperrholz

Stora Enso baut Brettsperrholzwerk in Tschechien

Der schwedisch-finnische Konzern Stora Enso baut ein neues Brettsperrholzwerk an seinem tschechischen Sägestandort Ždírec. Die Bauarbeiten sollen Anfang 2021 beginnen, die Produktion soll im dritten Quartal 2022 starten.

Stora Enso investiert 79 Millionen EUR in seine vierte Produktionsanlage für Brettsperrholz (CLT) an seinem Sägewerksstandort Ždírec in der Tschechischen Republik. Damit will das skandinavische Unternehmen die Position als Marktführer von CLT weiter ausbauen. Von der Intergration in das Sägewerk verspricht sich das Unternehmen Vorteile in der Rohstoff- und Energieversorgung sowie der Logistik.

Produktion ab 2022

Der Produktionsbeginn ist für das dritte Quartal 2022 geplant. Die geschätzte jährliche Produktionskapazität bei Vollauslastung wird etwa 120 000 m³ betragen. Stora Enso will mit dem Werk bei Vollauslastung einen Jahresumsatz von 70 Mio. € erzielen. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2021 angesetzt. Die Investition wird die Zahl der Beschäftigten im Werk um etwa 110 Vollzeitstellen erhöhen. Alle erforderlichen Genehmigungen für das Projekt wurden bereits erteilt.

Fast 400.000 m3 Kapazität

Aktuell betreibt Stora Enso drei CLT-Produktionen mit einer Gesamtkapazität von 270.000 m³ in Gruvön, Schweden sowie Ybbs an der Donau und Bad St. Leonhard in Österreich. Zusammen mit dem Werk in Ždírec steigt die Kapazität sauf 390.000 m³.

Stora Enso/Red.

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