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Stihl will in Deutschland ab 2021 klimaneutral werden

Stihl arbeitet an dem Vorhaben, weltweit keinen CO2-Fußabdruck mehr zu hinterlassen. Dazu hat das Unternehmen nun mit seiner Klimastrategie die Leitplanken für das kurz-, mittel- und langfristige Handeln zum Klimaschutz festgelegt.

Stihl will klimaneutral werden. In einem ersten Schritt will der Weltmarktführer für Motorsägen ab dem Jahr 2021 alle Werke in Deutschland und die Vertriebszentrale in Dieburg klimaneutral stellen. Im Fokus stehen dabei die unmittelbar beeinflussbaren direkten und indirekten CO2-Emissionen (Scope 1 und 2 gemäß Greenhouse Gas Protocol). So soll künftig der gesamte Strombedarf durch den Bezug von 100 % Grünstrom, also Strom aus regenerativer Erzeugung, gedeckt werden. So könne Stihl die energiebedingten CO2-Emissionen der Standorte in Deutschland direkt um rund 50 % reduzieren.

Grüner Strom und Klimaschutzprojekte

Kurzfristig nicht vermeidbare CO2-Emissionen will Stihl durch die Unterstützung internationaler Klimaschutzprojekte kompensieren, die mit dem international anerkannten und unabhängigen Qualitätslabel, dem „Gold Standard“, zertifiziert sind.

Langfristig will Stihl die entstehenden Emissionen durch nachhaltige Energieeffizienzmaßnahmen weiter verringern. Bis 2030 soll die Energieeffizienz gegenüber 2019 um mindestens 40 % steigen. Unter anderem durch zusätzliche Solaranlagen will Stihl zudem die Eigenerzeugung von grüner Energie deutlich ausbauen, um damit die CO2-Kompensationsmenge kontinuierlich zu reduzieren.

Die Stihl Klimastrategie

Nach Stihl Deutschland – mit rund 40.000 Tonnen CO2 der Hauptemittent der STIHL Gruppe –sollen 2022 alle weiteren Produktionsgesellschaften im Ausland: Österreich, Schweiz, China, USA, Brasilien und auf den Philippinen folgen. Die Vertriebsgesellschaften rund um den Globus werden ab 2023 bis spätestens 2028 sukzessive in die Klimabilanz integriert.

Für die Emissionen in den vor- und nachgelagerten Prozessen (Scope 3) außerhalb der eigentlichen Unternehmenstätigkeit evaluiere Stihl derzeit die Reduktionspotenziale mit dem Anspruch, diese deutlich vor 2050 klimaneutral zu gestalten und damit den Zeitplan des Pariser Klimaabkommens früher zu erfüllen.

Stihl/Red.

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