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Stiftung „WaldWelten“ offiziell genehmigt

Stiftung „WaldWelten“ offiziell genehmigt

Nach jahrelangen Vorbereitungen der Stadt Eberswalde und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) ist nun die Stiftung „WaldWelten“ offiziell genehmigt. Gemeinsam traten am 2.12.2010 der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski, Hochschulpräsidentent Wilhelm-Günther Vahrson und Martin Gorholt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur von Brandenburg, an die Öffentlichkeit. Mit dem Schreiben des brandenburgischen Ministeriums des Inneren sind sowohl Stiftungsvorstand (Lutz Landmann, Dr. Bernhard Götz, Prof. Dr. Harald Schill) wie auch Stiftungsrat (Friedhelm Boginski, Wilhelm-Günther Vahrson, Dr. Ralf Kätzel) konstituiert. Beide Gremien trafen sich am 2. Dezember zum ersten Mal. Gesprächsgegenstand war die Erarbeitung weiterer Maßnahmen, um das ambitionierte Projekt „Waldwelten EbersWalde“ vorwärts zu bewegen. Ziel der in Eberswalde ansässigen Stiftung „WaldWelten“ ist die wissenschaftliche Erforschung und Darstellung des Ökosystems Wald. In der Präambel der Stiftungssatzung heißt es weiter: „Die Stiftung will dabei vor allem auch die Zusammenarbeit entsprechender Institutionen, Behörden und kommunaler und landeseigener Einrichtungen unterstützen.“ Die Förderung internationaler Kontakte und Projekte gehört ebenso dazu.
Die Stiftung „WaldWelten“ möchte zudem Forschung, Kultur und Bildung für Besucher erlebbar machen. Auf einer Waldfläche von etwa 150 ha zwischen Eberswalde und Spechthausen werden in den nächsten Jahrzehnten fremdländische Waldformationen gepflanzt. Diese dienen der Erforschung möglicher Folgen der vorhergesagten Klimaveränderungen auf die heimischen Wälder. Das Konzept knüpft an die knapp 60-jährigen Versuchsanbauten von Prof. Horst Lyr, dem ehemaligen Direktor des Forstbotanischen Gartens in Eberswalde, an.
HNE

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