Holzverkauf und Holzpreise

Steigender Erlös auf Sächsischer Säge- und Wertholzsubmission

von Marc Kubatta-Große

Auf der 22. Säge- und Wertholzsubmission am 21. Januar ist der Durchschnittserlös über alle 22 Holzarten hinweg um 11 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Im Trend liegen Eiche und Lärche, die den Termin mengenmäßig dominierten.

In der Dresdner Heide fand am 21.01.2021die 22. Sächsische Säge- und Wertholzsubmission unter Federführung des Staatsbetriebs Sachsenforst statt. Es wurden 455 Wertholzstämme aus allen Waldbesitzarten für insgesamt 249.464 € verkauft.

Viel Eiche und Lärche

Auf der diesjährigen Submission wurden Einzelstämme von 22 unterschiedlichen Baumarten angeboten. Vor allem Stiel- und Traubeneichen (382 Fm) trugen zur insgesamt angebotenen Menge von 673 Fm Wertholz maßgeblich bei. Mit 125 Fm dominiert die Lärche das Nadelwertholz. Die überwiegende Menge des Wertholzes auf der Submission – 334 Fm – wurde aus dem sächsischen Privatwald geliefert. Daneben stammen 12 % aus Körperschaftswäldern, 22 % aus Kirchenwäldern und 15 % von Sachsenforst.

25 Sägewerke, Handwerksbetriebe und Furnierwerke aus Deutschland und Österreich beteiligten sich an dem Meistgebotstermin. Lediglich 15 Stämme fanden keinen Abnehmer. Diese werden im Nachgang durch den Forstbezirk Dresden verkauft.

Durchschnittserlös plus 11 %

Im Vergleich zum Vorjahr stieg der durchschnittliche Erlös je Festmeter um 11 % auf 380 €/Fm. Wie bereits in den Vorjahren liegt Eichenholz stark im Trend. Für das angebotene Stiel- und Traubeneichenholz haben die Käufer im Durchschnitt 484 €/Fm gezahlt. Die angebotenen Stämme des Bergahorns konnten für 400 €/Fm verkauft werden. 36 Fm Esche wurden mit einem Durchschnittspreis in Höhe von 226 €/Fm verkauft.

Im Nadelholzbereich erreichte die Lärche die höchsten Preise von durchschnittlich 260 €/Fm. Für Fichtenholz höchster Qualität wurde 206 €/Fm gezahlt.

Pflaume mit höchstem Gebot

Den höchsten Holzerlös je Festmeter erzielte dieses Jahr der Stamm eines Pflaumenbaums von einem privaten Verkäufer aus dem Forstbezirk Dresden. Für 116 € (1.160 Euro je Festmeter) erwarb ein Käufer diesen sowie drei weitere Stammstücke dieses Pflaumenbaums. Der Käufer aus dem Vogtland (Sachsen) wird die circa 30 Zentimeter starken und 1,3 Meter langen Stammteile für die Herstellung von Musikinstrumentenholz verwenden.

Das pro Festmeter höchste Gebot für eine Eiche bot ein Furnierhersteller aus Karlstadt/ Main (Bayern). Mit 4.235 € erzielte dieser Stamm eines privaten Waldbesitzers aus dem Forstbezirk Leipzig den höchsten Gesamtpreis für einen Stamm.

Quelle: Sachsenforst