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Steffen Rathke ist neuer Sprecher der Plattform Forst & Holz

Steffen Rathke ist neuer Sprecher der Plattform Forst & Holz

Bei ihrer Sitzung in Berlin am 13.1.2016 wählten die Mitglieder der Plattform Forst und Holz Steffen Rathke zu ihrem neuen Sprecher.
Rathke, Vizepräsident des Deutschen Holzwirtschaftsrates e.V. (DHWR) sowie Vizepräsident Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH), vertritt in der Plattform die Interessen der Holzindustrie.
Steffen Rathke löst Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) ab, der als Vertreter der Forstwirtschaft nun turnusgemäß die Funktion des Plattformsprechers an einen Vertreter der Holzwirtschaft übergibt. „Ich freue mich auf die anstehenden Aufgaben und eine weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen Forst- und Holzwirtschaft“, so Rathke nach seiner Wahl.
Mit Blick auf den seit November 2013 erschwerten Buchenholzexport nach Indien ist Rathke zuversichtlich, hier zügig Fortschritte erzielen zu können. Die Plattform setzte sich im letzten Jahr beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) dafür ein, in Zusammenarbeit mit den indischen Behörden die Beschränkungen in den Importbestimmungen für Buchenholz aus Deutschland zu beseitigen. Auf Initiative der Branche wurde durch das Julius-Kühn-Institut ein Gutachten zu den phytosanitären Risiken des Exports von Buche nach Indien angefertigt und den indischen Behörden durch das BMEL übermittelt.
Die Plattform Forst und Holz konkretisierte zudem die anstehende Einrichtung einer Geschäftsstelle zur Rundholzrahmenvereinbarung, deren Finanzierung zunächst für zwei Jahre durch die beiden Dachverbände gesichert wird.
Schwerpunkt der Plattform im Jahr 2016 ist, den Dialog mit der Politik zu gemeinsamen Themen des Clusters zu intensivieren.
Die Plattform Forst & Holz wurde im Mai 2007 vom Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) und dem Deutschen Holzwirtschaftsrat (DHWR) ins Leben gerufen und vertritt die gesamte Holzwirtschaftskette vom Wald bis zum Endprodukt. Mit einem jährlichen Gesamtumsatz von 181 Mrd. €, rund 128.000 Unternehmen und 1,1 Mio. Beschäftigten hat die holzbasierte Wertschöpfung einen hohen Stellenwert für die Wirtschaftskraft und die Beschäftigung in Deutschland und gilt als eine der Schlüsselbranchen insbesondere im ländlichen Raum.
DFWR, DHWR

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