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Stefan Gauckler i.R.

Stefan Gauckler i.R.

Zum Ende August wurde Leitender Forstdirektor Stefan Gauckler, stellvertretender Leiter der Abteilung Forstdirektion im Regierungspräsidium Tübingen, nach über 38 Berufsjahren in den Ruhestand verabschiedet. Der gebürtige Ellwanger begann nach Abitur und Studium der Forstwissenschaften in Freiburg und München 1972 das Forstreferendariat im Forstamt Sulz. Anschließend durchlief er die Funktionen des Forsteinrichters in den Forstämtern Ulm, Tettnang, Überlingen, Rottenburg und Bebenhausen und des Zweiten Beamten im Forstamt Ulm. 1981 wechselte er als Referent für „Waldarbeit und Haushalt“ an die Forstdirektion Tübingen. In den Jahren 1985 bis 1987 war er als Forstamtsleiter in Hechingen tätig. Anschließend kehrte er als Abteilungsleiter für „Personal und Organisation“ an die Forstdirektion Tübingen zurück.
1994 übernahm Gauckler dort die Leitung der Abteilung „Waldarbeit, Betriebswirtschaft und Haushalt“, bevor er sich ab 1999 als Abteilungsleiter „Biologische Produktion“ für Waldbau und Forsteinrichtung im Forstdirektionsbereich verantwortlich zeichnete. Zuletzt war er seit der Eingliederung der Forstdirektion in das Regierungspräsidium Tübingen im Jahre 2005 Leiter des Referats 85 -„Biologische Produktion und Forsteinrichtung Süd“ sowie seit 2002 stellvertretender Forstpräsident bzw. stellvertretender Abteilungsleiter.
Besonders nachhaltig und intensiv hat er im Waldbau und in der Forsteinrichtung nach den Stürmen 1999 die zahlreichen Arbeitsschwerpunkte mitentwickelt und entscheidend vorangebracht. Neben den Wiederbewaldungsplanungen sah er in der kontinuierlichen Umsetzung der Waldentwicklungstypen  eine wichtige Daueraufgabe. Ebenso ist der Begriff der „Weiserflächen“ in der Forsteinrichtung untrennbar mit seinem Namen verbunden. Durch seine sympathische und mitarbeiterorientierte Art ist es ihm gelungen, alle erforderlichen Fachbereiche und Betroffene mit einzubeziehen.
Große Verdienste hat er sich ferner bei der Weiterentwicklung des Forstlichen Geoinformations-Bereichs erworben, sodass die Forstverwaltung heute über ein modernes Geoinformations-Kompetenzzentrum mit einem hoch motivierten Mitarbeiterteam verfügt. Ebenso war ihm die Walderschließung ein wichtiges Anliegen. Hier sorgte er mit transparenten Kriterien für einen gezielten Mitteleinsatz.

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