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Startschuss zum Münchner Netzwerk „Holz im Geschosswohnungsbau“

Startschuss zum Münchner Netzwerk „Holz im Geschosswohnungsbau“

Wurde Holz als Baustoff von Hochhäusern in der Vergangenheit immer mehr verdrängt, entstanden in den letzten Jahren in ganz Europa wieder eine Reihe von Gebäuden, die die Möglichkeiten des Rohstoffs für diese Bauweise unter modernen Anforderungen wieder belebt haben. Eindrucksvolle Beispiele mit bis zu neun Geschossen stehen in Berlin, London und Växjo in Schweden. Aktuell entsteht in Bad Aibling bei Rosenheim ein achtgeschossiges Holzgebäude.    

Die Möglichkeiten zur Errichtung derartiger Gebäude wurden in den letzten Jahren ausgiebig erforscht, in Bayern insbesondere im Projekt „Holzbau der Zukunft“. Vor allem angesichts der Erkenntnis, dass Holzbau angewandter Klimaschutz ist, weil der Rohstoff einerseits energieeffizient aufwächst und zu verarbeiten ist und andererseits das Treibhausgas CO2 speichern kann, fasste der Münchner Stadtrat im Jahr 2010 den Beschluss ein Netzwerk zur Förderung der Holzverwendung im städtischen Geschosswohnungsbau zu fördern.

Bei der Auftaktveranstaltung des Netzwerks „Holz im Geschosswohnungsbau“ am 23. Mai im Münchner Bauzentrum wurden eine Reihe aktueller Beispiele vorgestellt und über die nachhaltige Verfügbarkeit des Baustoffs Holz informiert.

Konkret sollen in dem zunächst für drei Jahre von der Stadt finanzierten Netzwerk in Kürze der Kontakt mit Genehmigungsbehörden, Architekten und holzbauerfahrenen Praktikern vermittelt werden. Ein weiteres Beispiel für mögliche Aktivitäten des Netzwerkes ist  die Erarbeitung eines Leitfadens zur Erstellung genehmigungsfähiger Anträge für den Bau von Geschosswohnungsgebäuden aus Holz.

Mit dem Münchner Netzwerk agieren in Bayern nunmehr 14 Regionalinitiativen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Clusters Forst und Holz.

 

Infos zum Cluster Forst und Holz in Bayern

 
Cluster Forst und Holz in Bayern

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