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Startschuss für das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe

Nachdem am 1. Februar das Gesetz zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe in Kraft getreten war, gab Minister Dr. Till Backhaus am 16. Februar den Startschuss für den Umbau des Verwaltungssitzes für das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe in Boizenburg. Damit wurde der mecklenburgische Teil des länderübergreifenden Biosphärenreservats landesrechtlich unter Schutz gestellt. Mit dem Gesetz wurde außerdem eine einheitliche Verwaltung der Unteren Naturschutzbehörde und der Naturschutzfachbehörde, dem Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe, geschaffen. Mit 1,7 Mio. Euro Landesmitteln wird das vorhandene Gebäude umgebaut. In den Räumen finden das Biosphärenreservatsamt und StALU Westmecklenburg Platz.Gleichzeitig entsteht mit dem Umbau des Verwaltungsgebäudes die interaktive Outdoorausstellung „EinFlussReich“, die sich mit dem Thema Hochwasser an der Elbe auseinandersetzt. Damit reiht sich der Standort Vier in Boizenburg in die Reihe der Informationszentren in Zarrentin, Schlagsdorf und Dömitz ein. Diese bilden die Grundlage für das Biosphärenband Elbe-Schaalsee und sind Anlaufstelle für die Besucher, die sich über die UNESCO Biosphärenreservate und die Region informieren möchten. „Denn die UNESCO Biosphärenreservate Flusslandschaft Elbe MV und Schaalsee sind Eingangstore für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und die Metropolregion Hamburg“, sagte Minister Backhaus.Das Konzept für die Ausstellung „EinFlussReich“ wurde mit der Unterstützung der DBU entwickelt und durch die Hilfe vieler Sponsoren ermöglicht, so z.B. durch den Förderfond der Metropolregion Hamburg, der sich an der Finanzierung des Biosphären-Pads beteiligte. Insgesamt kostet die Ausstellung 405.000 €, die mit 120.000 € aus dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern finanziert werden. Die Realisierung des Projekts wird von der Allianz Umweltstiftung mit 150.000 €, der Stiftung Sparkasse Mecklenburg-Schwerin mit 25.000 € und durch Herrn Claus Robert Agte mit 50.000 € unterstützt.

LU

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