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Startschuss für 10. Waldolympiade in Mecklenburg-Vorpommern

„Der Mensch schützt nur, was er kennt und schätzt. Umso wichtiger ist es, dass Kinder schon früh lernen, dass Wälder nicht nur spannende und erholsame Ausflugsziele sind, sondern Lebensraum, Arbeitsstätte und Einnahmequelle gleichermaßen.“ Mit diesen Worten eröffnete Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz die 10. Waldolympiade in Mecklenburg-Vorpommern bei der Auftaktveranstaltung im Forstamt Rothemühl (Landkreis Vorpommern-Greifswald) am 25. April.
Erweitertes Angebot
Anlässlich des 10. Jubiläumsjahr der Waldolympiade wurden die ursprünglich 6 Stationen zahlenmäßig und inhaltlich erweitert: An 11 Anlaufstellen, darunter Sport-, Geschicklichkeits- und Wissensstationen, können Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen in den Forstämtern im ganzen Land ihre Kenntnisse über den Wald und seine Bewohner unter Beweis stellen und Tätigkeiten echter Waldarbeiter übernehmen. „Herz, Hand und Kopf sollen gleichermaßen angesprochen werden, denn einmal mit allen Sinnen erleben, ist besser als 100 Mal im Unterricht hören“, so der Minister. Das faire Miteinander im Klassenverband stehe dabei seit der ersten Durchführung des Wettbewerbs im Jahr 2007 im Vordergrund und solle auch künftig eine klare Botschaft sein.
Teil der Waldpädagogikkonzeption der Landesforstanstalt 
Im Anfangsjahr beteiligten sich 151 Grundschulklassen an dem Wettstreit. Seither wurden im ganzen Land über 500 Waldolympiaden mit rund 1.800 Klassen und etwa 32.600 Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Die Waldolympiade ist neben Waldführungen, Walderlebnistagen, Jugendwaldheimaufenthalten, der Mitarbeit von Kindern an Naturschutzprojekten, den Waldkindergärten und Waldpatenschaften ein Teil der Waldpädagogikkonzeption der Landesforstanstalt und wird maßgeblich von der Stiftung „Wald und Wild in Mecklenburg-Vorpommern“ unterstützt.
„Der einzelne erfährt durch Bildung für nachhaltige Entwicklung: Mein Handeln hat Konsequenzen, nicht nur für mich und mein Umfeld, sondern auch für andere. Ich kann etwas tun, um die Welt ein Stück zu verbessern“, sagte der Minister. Ein solches Denken sei dringend notwendig, „um Veränderungen anzustoßen und drängende globale Probleme wie den Raubbau an der Natur oder die ungleiche Verteilung von Reichtum anzugehen.“
Die besten Klassen wetteifern kurz vor den Sommerferien dann um den Landessieg. Als Preis winkt ein spannender Erlebnistag mit einem Förster. Der Klassenvergleich kann auf www.wald-mv.de eingesehen werden.
LU Mecklenburg-Vorpommern

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