Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
Start der "Eisblockwette" in Brüssel

Start der „Eisblockwette“ in Brüssel

Ob als Roh-, Bau- oder Werkstoff – Holz liegt  europaweit voll im Trend. Forstminister Helmut Brunner und EU-Energiekommissar Günther Oettinger brachen beim Start der sogenannten „Eisblockwette“ des Bayerischen Zimmererhandwerks am 14. Juli vor dem Europäischen Parlament in Brüssel eine Lanze für den Rohstoff. Die wichtigsten Gründe, gerade im Baubereich künftig noch stärker auf Holz zu setzen, liegen laut Brunner und Oettinger auf der Hand: Holz ist ein lebendiger Baustoff mit hervorragenden baubiologischen und technischen Eigenschaften. Es ist leicht zu bearbeiten, schall- und wärmedämmend und als nachwachsender Rohstoff in großen Mengen und ohne weite Transportwege verfügbar.
Außerdem hat Holz nach Aussage des Ministers eine unschlagbare Ökobilanz: Ein Kubikmeter Holz entzieht beim Wachsen der Atmosphäre eine Tonne des Treibhausgases Kohlendioxid. „Wer ein Holz-Haus baut, leistet einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz“, betonte Brunner. Zudem helfe die Verwendung von Holz der Forst- und Holzwirtschaft in ganz Europa. Mit rund 170 Millionen Hektar Wald, 16 Millionen Waldbesitzern, 3,5 Millionen Beschäftigten und 400 Milliarden Euro Produktionswert zählt der Forst- und Holzsektor zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren in der Europäischen Gemeinschaft.
Die „Eisblockwette“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landesinnungsverbands des Bayerischen Zimmererhandwerks, der Europäischen Vereinigung des Holzbaus, des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Holzforschung München und dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik. Besucher und Abgeordnete des Europäischen Parlaments können bis 7. September „Wetten abschließen“, wie viel Eis innerhalb von acht Wochen schmilzt. Die Aktion soll die hervorragenden bautechnischen und ökologischen Leistungen von Holz vor Augen führen.
StMELF

Auch interessant

von