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Start der Landeswaldinventur in NRW

Start der Landeswaldinventur in NRW

Im April starteten die Außenaufnahmen zur landesweiten Inventur der Wälder in Nordrhein-Westfalen. An insgesamt 6 850 Probepunkten werden die Daten zu Baumarten, Durchmesser, Höhen, Holzzuwachs, Altersstruktur und Verjüngung sowie ökologische Daten wie Totholzanteile erhoben. Die Stichprobenpunkte ergeben sich über ein 2 x 2 km Raster und sind an die Probepunkte der Bundeswaldinventur angelehnt verdichten aber die Datenaufnahme. Die Aufnahmepunkte sind nicht sichtbar markiert, so dass kein bewusster Einfluss auf die Daten durch die Waldbewirtschaftung genommen werden kann. Durch die wiederholte Aufnahme ist ein langfristiger Vergleich der Daten möglich Entwicklungen lassen sich erkennen.
Die Landeswaldinventur erfolgt in allen Waldbesitzarten und ermittelt somit Daten für den Gesamtwald in NRW; sie ist ein gesetzlicher Auftrag aus dem Landesforstgesetz. Im Auftrag des Umweltministeriums koordiniert Wald und Holz NRW die Datenaufnahme der Landeswaldinventur. Die Aufnahme selbst erfolgt durch freie Fachunternehmen und wird durch das Lehr- und Versuchsforstamt von Wald und Holz NRW koordiniert und überwacht. Die Datenauswertung und Zusammenstellung übernehmen die Spezialisten von Wald und Holz NRW aus Arnsberg.
 
Die von der Landeswaldinventur gelieferten Daten schaffen die Grundlage für wichtige forst- und umweltpolitische Entscheidungen zur nachhaltigen Nutzung, zum Schutz des Waldes sowie zur Anpassung an den Klimawandel. Die Datenaufnahmen enden 2014. Mit den umfassenden Ergebnissen kann in 2015 gerechnet werden.

Wald und Holz NRW

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