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Ein starkes Paar: Pellets und Solar

Ein starkes Paar: Pellets und Solar

Gleich aus einer ganzen Reihe von Gründen bietet sich die Kombination einer Pelletheizung mit einer solarthermischen Anlage für eine ganzjährig umweltfreundliche und energetisch sinnvolle Wärmebereitstellung und Warmwasserversorgung an, denn diese beiden regenerativen Heizlösungen ergänzen sich hervorragend: Bei klarem Himmel kann der gesamte Warmwasser- und Heizungsbedarf durch Sonnenenergie gedeckt werden. Ist es bewölkt, versorgt der Pelletkessel Heizung und Warmwasserspeicher durch die Nutzung des günstigen und nachwachsenden Brennstoffs Holzpellets.

Kosten für die Wärmebereitstellung senken

Weil bei einer solchen Kombi-Heizanlage eine witterungsgeführte Regelung sicherstellt, dass jeder Teil des Systems energieeffizient arbeitet, können die häuslichen Wärmebereitstellungskosten um bis zu ein Drittel gesenkt werden. Denn die Pelletheizung wird nur in den Heizkreislauf zugeschaltet, wenn nicht genügend Sonnenwärme zur Verfügung steht, um eine ausreichende Temperatur im Pufferspeicher zu halten.

Förderprogramme nutzen

Ein weiteres lohnendes Argument für die Kombination Pellets und Solar: Das staatliche Marktanreizprogramm (MAP) fördert die Installation einer Pelletheizung in Verbindung mit Solarthermie und einem Pufferspeicher mit mindestens 4.900 Euro. Dieser hohe Anfangszuschuss kann zudem mit einem äußerst zinsgünstigen Kredit der KfW-Bank kombiniert werden. Er wird abbezahlt, während man bereits spürbar Energiekosten spart.

Einen Überblick zu regionalen Förderprogrammen für Pelletheizungen bietet die Förderfibel des Deutschen Pelletinstituts unter www.depi.de.

Vom 26. April bis zum 5. Mai findet die „Woche der Sonne“ statt. Diese Informationskampagne zur Umstellung auf eine unabhängige Energieversorgung wird vom Bundesverband Solarwirtschaft und dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) präsentiert. Infos unter: www.woche-der-sonne.de
 

DEPI

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