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Starkes Interesse bei der Wertholzsubmission in Rheinland-Pfalz

Starkes Interesse bei der Wertholzsubmission in Rheinland-Pfalz

Bei der 2. Wertholzsubmission von Landesforsten Rheinland-Pfalz am 17./19. Januar 2011 wurden von 18 Forstämtern auf vier Lagerplätzen rund 1919 Fm Laub- und Nadelwertholz submittiert. Dies ist mehr als eine Verdopplung der Vorjahresmenge von 924 Fm.

45 Firmen (Vorjahr 29) aus dem Bereich Furnierindustrie, Fassholzhersteller, Holzhandel und Sägewerke, davon 5 aus dem benachbarten Ausland, gaben gültige Gebote ab. Nur 25 Fm wurden nicht beboten; alle Höchstgebote wurden zugeschlagen. Die Forstämter sind mit dem Gesamtergebnis der Submission zufrieden.

Aktuell lag das Angebot an Stieleiche mit 661 Fm unter den 853 Fm des Vorjahres. Zusätzlich wurden nun jedoch noch 553 Fm Traubeneiche präsentiert. Der Durchschnittspreis für die Stieleiche liegt mit 436 €/Fm über dem Niveau des Vorjahres (396 €/Fm), die Traubeneiche erzielte 431 €/Fm. Für Furnierqualitäten wurde ein Durchschnittspreis von rd. 545 €/Fm erzielt, Fassholz kam auf rd. 458 €/Fm und die übrige Eiche erreichte 328 €/Fm. Etwa 25 % der Eichemasse wird in den französischen Markt fließen.

Mit 269 Fm stellte die Esche einen nennenswerten Anteil, der mit 204 €/Fm beboten wurde, bemerkenswert auch 34 Fm Schwarznuss, deren Durchschnittspreis bei 496 €/Fm liegt und 116 Fm Robinie zu 167 €/Fm.

Ebenfalls erfreulich sind die Ergebnisse der präsentierten Nadelhölzer. Die angebotenen 80 Fm Douglasie kamen auf durchschnittlich 163 €/Fm, die Lärche (20 Fm) sogar auf 288 €/Fm bei einem Spitzengebot von 729 €/Fm.
 
Das Spitzengebot der Submission von 1455 €/Fm wurde auch in diesem Jahr wieder für eine Schwarznuss aus dem Forstamt Pfälzer Rheinauen abgegeben. Den höchsten Gesamterlös von 6052 € pro Stamm erzielte hingegen eine starke Traubeneiche des Forstamtes Trier.

Landesforsten Rheinland-Pfalz

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