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Starke Forstunternehmer sichern Qualität in der Holzernte

Am 26. Januar fand auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin das gemeinsame Zukunftsforum „Ländliche Entwicklung – Neue Wertschöpfungsmodelle und Diversifikation“ vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, dem Deutschen Forstunternehmer-Verband (DFUV) und dem Arbeitskreis „Energieholz“ der Arbeitsgemeinschaft forstwirtschaftlicher Lohnunternehmer Niedersachsen statt. In dessen Rahmen wies das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) auf die große Bedeutung der forstlichen Dienstleister für das Bereitstellen des nachwachsenden Rohstoffes und Energieträgers Holz hin. Den Unternehmern wird es nicht leicht gemacht, auch zukünftig ihre herausragende Rolle in der Forst-Holz-Logistikkette wahrzunehmen, stellte Dr. Hans-Ulrich Dietz (KWF) in seinem Impulsvortrag fest. „Die Anforderungen an die Unternehmer sind deutlich gestiegen. Um die verschiedenen Holzsortimente – sowohl für die energetische als auch die der stofflichen Verwendung – bereitstellen zu können, müssen die Unternehmer sehr gut qualifiziert sein und über vielseitige Erntetechnik verfügen“, sagte er weiter. Das KWF reagiert darauf bereits und bietet ein deutlich verbreitertes Prüfangebot für Forsttechnik an.
Vor einigen Wochen wurden zum Beispiel die Prüfgrundlagen selbstfahrende und angehängte Hacker fertig gestellt. Allerdings ist es für einige Unternehmer schwierig, die Banken von der Notwendigkeit der hohen Investitionen in Forsttechnik zu überzeugen. Gleichzeitig kommen auf die Unternehmer die Anforderungen der europäischen Maschinenrichtlinie zu. Diese überträgt den Unternehmern – als Arbeitgeber – eine höhere Verantwortung im Hinblick auf die Sicherheit der eingesetzten Maschinen. Dietz berichtete, dass sich das KWF deshalb in mehreren Projekten engagiert, in denen es unter anderem um die Qualifizierung von Unternehmern im Bereich der Betriebsführung oder auch der Gefährdungsanalyse geht.
Außerdem macht das KWF vermehrt Angebote zur Weiterqualifizierung. Die Geschäftsführende Direktorin des KWF, Dr. Ute Seeling, zieht aus dem Zukunftsforum ein positives Resümee: „Die Grüne Woche ist eine gute Gelegenheit, die Politik auf die Belange der Forstbranche aufmerksam zu machen. Gerade zu Beginn des Internationalen Jahres der Wälder war es wichtig – auch mit dem Branchenauftritt „Forst und Holz“ in Halle 4.2 – die Öffentlichkeit über Vorteile und die große Bedeutung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung zu informieren“.
KWF

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