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Borkenkäfer wie der Buchdrucker stellen insbesondere nach Extremwetterereignissen eine große Gefahr für Fichtenbestände dar.

Bayern: Stand der Buchdrucker-Entwicklung

Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) informiert über den  Buchdrucker und die aktuelle Befallssituation (Blickpunkt Waldschutz, 30.5.2018).

In den vergangenen zwei Kalenderwochen stiegen die Fangzahlen für den Buchdrucker erneut an. Bei diesen Buchdruckern handelt es sich um Altkäfer bei der Anlage der Geschwisterbrut. Die Puppen benötigen für ihre Entwicklung je nach Temperatur drei Tage (25 °C) bis eineinhalb Wochen (15 °C). Nach der Umwandlung von der Puppe zum Käfer erfolgt der Reifungsfraß im Brutbild. Dieser dauert, ebenfalls temperaturabhängig, zwei bis zweieinhalb Wochen.

Bei dem derzeit für den Buchdrucker optimalen, warmen Witterungsverlauf muss in tiefen und mittleren Lagen mit dem Ausflug der ersten Generation in der 23. Kalenderwoche gerechnet werden.

Die Pflanzenschutzmittel-Behandlung von gepoltertem Holz ist bis zum Ausflug der Jungkäfer möglich und wirksam.

Die Gefährdungseinschätzung der Ämter (www.borkenkaefer.org, dort Interaktive Risikogebietskarte) liegt nach wie vor auf einem außergewöhnlich hohen Niveau.

Weitere Informationen und Handlungsempfehlungen bei der LWF online

LWF

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