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Palfinger-Epsilon-Q-Serie Nexcellence

Epsilon Nexcellence: Stahl wird digital

Effizienzsteigerung bei Ladekranen – wie ist das heute noch möglich? Palfinger Epsilon wird auf diese Frage zur Interforst gleich mehrere verschiedene Antworten geben.

Zum einen ist offensichtlich der Stahlbau immer noch nicht vollkommen ausgereizt. Die neue Q-Serie der Lkw-Krane, die jetzt in die Serienproduktion gegangen ist, kann gegenüber vorherigen Generationen abermals mit Superlativen bei Hubkraft, Gewicht und Reichweite aufwarten. Auch die Offroad-Krane der S-Serie sind noch einmal 8 % leichter geworden.

Hinter der neumodischen Wortschöpfung „Nexcellence“ verbirgt sich dagegen der forcierte Einstieg von Palfinger in die Digitaltechnik. Die Besucher des Epsilon-Messestandes (FM 710/11) werden zum Beispiel „Smart-Control“, die erste Kranspitzensteuerung für den Holztransport, ausprobieren können. Die Möglichkeit, mit der Bewegung des Joysticks nicht mehr einzelne Hydraulikzylinder anzusteuern, sondern dem gesamten Kran einen Richtungsbefehl zu geben, ist zuerst von John Deere für Forwarderkrane eingeführt worden. Auch im Holztransport verspricht die Technik eine deutliche Arbeitserleichterung für das Personal. Gegenüber den Offroad-Lösungen will Palfinger einige Spezialfunktionen umgesetzt haben.

Lediglich als Prototyp wird auf der Messe das System „Virtual-Drive“ präsentiert. Die Fernsteuerung des Krans aus dem Führerhaus heraus krankt nach Auffassung der Österreicher bisher vor allem noch an der schwachen Bildauflösung der Virtual-Reality-Brillen. Vor einem Marktstart will Epsilon deshalb noch die nächste Entwicklungsstufe der Digitaltechnik abwarten.

Epsilon/Red.

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