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Stärkung der Biodiversität in Hessen

Stärkung der Biodiversität in Hessen

Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich hat am 21. Mai das Projekt ‚Messeler Hügelland – Artenvielfalt vor unserer Haustür’ in Groß-Zimmern gestartet. Mit dem Naturschutzprojekt werden im „Messeler Hügelland“ Maßnahmen zur Sicherung, Stabilisierung und Erhöhung der Artenvielfalt durchgeführt. Das Projektgebiet umfasst 9.000 Hektar des waldreichen, zentralen, südlichen Teils des Naturraums „Messeler Hügelland“. Besonders wertvoll sind die sehr alten Wälder sowie die 104 geschützten, bestandsbedrohten Pflanzen und die 156 Tiere der Roten Liste, darunter zahlreiche europaweit geschützte. „Die bundesweit herausragenden Waldbiotope weisen eine enorme Vielfalt an Lebensräumen und -gemeinschaften auf“, sagte die Ministerin.
Um die Artenvielfalt zu schützen sei die Entwicklung eines Verbundes an Waldlebensräumen, das wichtigste Ziel. „Deshalb sollen gezielt Feuchtwälder gefördert und „Naturruhezonen“ eingerichtet werden“, so Puttrich. Der Projekt-Masterplan und erste Artenschutzmaßnahmen für stark bedrohte Arten wie Gelbbauchunke, Laubfrosch, Moorfrosch, Ziegenmelker, Wendehals, Sibirische Schwertlilie oder Pillenfarn werden bereits umgesetzt.
Ergänzend zum vorhandenen Bildungsangebot entwickelt die Naturschutz-Akademie Hessen (NAH) begleitende Umweltbildungsangebote wie Exkursionen und Fortbildungsveranstaltungen.
Infos:
 

Bundesamt für Naturschutz

 

Projekt Messeler Hügelland

 
HMUELV

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