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Stabiles Preisniveau bei „Eiche zwischen Ems und Elbe“

Die wieder von den Niedersächsischen Landesforsten organisierte größte deutsche Laubholzsubmission am 20. März brachte erneut gute Ergebnisse für die Anbieter.

Neben den Niedersächsischen Landesforsten präsentierten erneut zahlreiche Anbieter aus dem Kommunal-, Genossenschafts- und Privatwald ein breites Spektrum von der Furnierqualität über Schneide- und Möbelholz bis zur Dielenware.

Insgesamt 6.240 Fm hochwertiges Laubholz wurden wieder auf sechs über ganz Niedersachsen verteilt liegenden Lagerplätzen angeboten, davon allein 6.031 Fm Eiche. 99 Fm Roteiche, 74 Fm Esche, 26 Fm Rüster sowie geringe Mengen Ahorn, Erle und Kirsche komplettierten das Angebot.

25 Bieter aus ganz Deutschland und Dänemark gaben insgesamt über 6.400 Gebote ab; 23 Bieter haben einen Zuschlag erhalten.

Auch wenn in diesem Jahr wieder besonders die hochwertigen Lose stark umkämpft waren, ist im Gesamtergebnis bei Eiche und Esche ein geringfügiger Preisrückgang um 3,8 % zu verzeichnen, was darin begründet ist, dass bei einem Teil der enorm großen Angebotsmenge die Qualität unter der des Vorjahres lag. Dies begründet auch die Tatsache, dass knapp 9,4 % des Holzes ohne Gebot geblieben ist.

Ergebnisse für die Eiche bei den Laubholzsubmissionen der Niedersächsischen Landesforsten 2010 bis 2019. Quelle: Niedersächsische Landesforsten

Der teuerste Einzelstamm der Submission war in diesem Jahr eine Eiche aus dem Niedersächsischen Forstamt Rotenburg. Den imposanten Stamm mit dem beachtlichen Volumen von 8,32 Fm ersteigerte ein süddeutscher Furnierhersteller für einen Preis von 1.140 €/Fm.

Niedersächsische Landesforsten

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