Holzverkauf und Holzpreise

Stabile Preise bei Ortenauer Eschensubmission

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Nachdem in den vergangenen Jahren aufgrund des Eschentriebsterbens große Mengen an Eschenstammholz genutzt wurden, ging die Menge nun bei der diesjährigen Eschensubmission Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück. Ein Großteil der Eschenbestände, vor allem in den stärkeren Dimensionen, ist in der Ortenau inzwischen schon genutzt.

So wurden bei der diesjährigen Submission, bei der der Landesbetrieb AöR, die Städte Kehl und Achern sowie die Gemeinde Willstätt beteiligt waren, mit 1.231 Fm weniger als die Hälfte des Vorjahres angeboten. An der Submission nahmen 7 Bieter teil (Vorjahr 11), die auch alle Zuschläge erhielten.

Preise knapp unter Vorjahr

Der Durchschnittserlös über alle Lose lag mit knapp 114 €/Fm leicht unter dem Vorjahreserlös von 116,40 €/Fm, wobei sämtliche Eschenlose zugeschlagen wurden. Das teuerste Los der diesjährigen Submission erzielte 231 €/Fm, hier wurde der Spitzenwert des Vorjahres nicht erreicht.

Ähnliche Qualität, aber mehr Farbfehler

Dimension und Qualität der Lose waren weitgehend ähnlich wie 2019. Ausnahme dabei war der kalamitätsbedingt höhere Anteil an Stämmen mit Farbfehlern im Holz. Dies ist sicher auch ein Grund dafür, dass im Vergleich zum Vorjahr, auch in Relation zur Angebotsmenge, deutlich weniger Lose mit über 200 €/Fm beboten wurden.

Da der Durchschnittserlös dennoch fast konstant blieb, bewerten die Veranstalter die Submission trotz des geringeren Anteils an Spitzengeboten auch dieses Jahr als Erfolg.

LRA OG/Red.