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Prof. Ulrich Ammer (re.) erhält die bayerische Staatsmedaille Ulrike Pröbstl

Staatsmedaille für Professor Ammer

Mit der Staatsmedaille in Silber hat Forstminister Helmut Brunner den Forstwissenschaftler und emeritierten Inhaber des Lehrstuhls für Landnutzungsplanung und Naturschutz der Technischen Universität München (TUM), Prof. Dr. Ulrich Ammer, ausgezeichnet. Der Minister würdigte damit genau zu Ammers achtzigsten Geburtstag dessen besondere Verdienste um den Wald und die Forstwirtschaft in Bayern. Ammer habe sich jahrzehntelang mit großem Nachdruck für den Ausgleich und die konstruktive Zusammenarbeit der unterschiedlichen Interessensgruppen am Wald eingesetzt, begründete Brunner die hohe Auszeichnung. Seine Forschungsleistungen seien weit über die Wissenschaft hinaus bei Waldbesitzern und Forstleuten anerkannt und geschätzt. So habe Ammer durch seine Forschungen im Bereich der Waldökologie bereits lange bevor das Thema Biodiversität öffentlich diskutiert wurde den Nachweis erbracht, dass die Bewirtschaftung von Wäldern die Artenvielfalt erhalten oder sogar steigern kann. Darüber hinaus haben Ammers Analysen zur Waldentwicklung laut Brunner frühzeitig die Notwendigkeit der Schutzwaldsanierung unter Beweis gestellt.Ulrich Ammer wurde 1976 Professor am Lehrstuhl für Landschaftstechnik der Ludwig-Maximilians-Universität, von 1992 bis 1999 leitete er den Lehrstuhl für Landnutzungsplanung und Naturschutz am TUM-Wissenschaftszentrum Weihenstephan. Seit 1979 ist Prof. Ammer Mitglied des Deutschen Rats für Landschaftspflege. Zudem ist er seit 1989 bzw. 1994 Mitglied des Stiftungsrats des Bayerischen Naturschutzfonds und des Obersten Naturschutzbeirats in Bayern. 20 Jahre hatte Ammer die Schriftleitung des Forstwissenschaftlichen Centralblatts inne. Dem Vorstand des Landesverbands Bayern der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gehörte er von 2000 bis 2013 an.

StMELF/Red.
Prof. Dr. Ulrich Ammer (re.) bei der Aushändigung der Staatsmedaille durch Ministerialdirigent Georg Windisch StMELF Prof. Ulrich Ammer (re.) erhält die bayerische Staatsmedaille Ulrike Pröbstl

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