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Nadelwertholzversteigerung Litzendorf erzielt Spitzenerlöse

Nadelwertholzversteigerung Litzendorf erzielt Spitzenerlöse

Zum Nadelwertholztermin am 11. Januar 2012 in Litzendorf boten die Bayerischen Staatsforsten 1.430 Fm an und lagen damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt 10 staatliche Forstbetriebe haben im Vorfeld ihre Werthölzer auf den zwei zentralen Lagerplätzen in Strullendorf und Weibersbrunn zur Besichtigung und Einwertung aufgelegt. Hinzu kamen weitere 340 Fm aus dem Privatwald. Nahezu alle Lose waren heftig umworben und die Angebote konnten ausnahmslos zugeschlagen werden.
Der Durchschnittspreis über alle Baumarten erreichte mit 210 €/Fm einen neuen Spitzenwert. Er lag damit 22 €/Fm über dem des Vorjahres. Das Höchstgebot der Versteigerung erzielte ein Lärchenlos (9,55 Fm) aus dem Forstbetrieb Kelheim mit 685 €/Fm. Nachdem auch weitere Lärchenlose sehr gut nachgefragt waren, konnte der Durchschnittspreis der Lärche auf bisher noch nicht erreichte 315 €/Fm (2011: 284 €/Fm) gehoben werden.

Auch die Kiefer legte mit einem Durchschnittserlös von 178 €/Fm nochmals kräftig zu (2011: 158 €/Fm). Ein Blochholz-Los aus dem Forstbetrieb Nürnberg war hier mit 235 €/Fm die Messlatte.

Die Fichte konnte das letztjährige Ergebnis von 138 €/Fm ebenfalls deutlich auf 155 €/Fm steigern. Die Douglasie erzielte einem Durchschnittserlös von 270 €/Fm und überraschte damit nach den rückläufigen Preisen des letzten Jahres (2011: 214 €/Fm).
Die Tatsache, dass erstmals 26 Käuferfirmen (Vorjahr: 21) Zuschläge für ihre Gebote erhielten, dokumentiert die gewachsene Wertschätzung der Kundschaft an diesem Termin.
BaySf

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