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SPD: Bundesregierung hat kein schlüssiges Konzept für eine nachhaltige Waldpolitik

Anlässlich des Internationalen Tag des Waldes am 21. März erklärte die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion Petra Crone: „Die Bundesregierung hat kein schlüssiges Konzept für eine nachhaltige Waldpolitik. Vor drei Jahren wurde die Waldstrategie 2020 groß angekündigt, in mehreren Konferenzen diskutiert und am Ende kommt nichts heraus.“ Die Bundesregierung könne keine Antwort auf die Schlüsselfragen für unsere Wälder angesichts des Klimawandels geben und sei nicht in der Lage, einen gesellschaftlichen Konsens über zentrale Punkte herzustellen: Wie kann Holz unter Beachtung der ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes produziert werden? Wie sehen intelligente Klimamaßnahmen in der Waldbewirtschaftung aus? Wie stellen wir sicher, dass der deutsche Wald auch in Zukunft eine CO2- Senke bleibt?
Die SPD-Bundestagsfraktion fordert erneut, die gute fachliche Praxis im Bundeswaldgesetz als Mindestanforderung an die Bewirtschaftung zu verankern. Die Verknüpfung mit bestehenden Nationalen Strategien sei unerlässlich. Eine zukünftige und wegweisende Waldpolitik besteht nach Auffassung der SPD-Bundestagsfraktion aus einer finanziell effektiven und die Biodiversität schützenden Förderung. Die Orientierung am Gemeinwohl dürfe in Zukunft kein Hemmschuh mehr für forstwirtschaftliche Produktion sein, vielmehr müsse das Gegenteil begründet werden. Auch für diesen Komplex müsse eine Waldstrategie 2020 Lösungsansätze präsentieren.
SPD-Bundestagsfraktion

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