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Södras Betriebsergebnis im 1. Quartal 2013

Die Märkte für Södras Produkte standen unter dem Einfluss der gegenwärtigen Rezession und einer zugleich starken schwedischen Krone. Södras Betriebsgewinn betrug für das 1. Quartal 84 Mio. SEK, nach Finanzerträgen und -aufwendungen belief sich das Ergebnis auf 73 Mio. SEK. Die Kosten fielen infolge der im Herbst 2012 gestarteten Effizienz- und Kostensenkungsinitiativen. Der Nettoumsatz ist im Vergleich zum ersten Quartal 2012 um fast 400 Mio. SEK gesunken. Dieser Rückgang ist zum Teil aus der Einstellung der Produktion im Werk Södra Cell Folla zu erklären. Trotz des niedrigeren Gesamtumsatzes lagen die Erträge ohne einmalige Posten über denen des Vergleichszeitraums im Vorjahr.

Gunilla Saltin, kommissarischer CEO Södra und Präsident von Södra Cell. „Das erste Quartal verlief im Bereich der Produktion gut, aber wir haben weiterhin mit der wirtschaftlichen Gesamtsituation und ungünstigen Wechselkursen zu kämpfen. Unter Marktgesichtspunkten bessert sich die Lage allerdings.“

Der Zellstoffmarkt verhält sich trotz der allgemeinen Rezession in Europa vergleichsweise stabil und die Preise sowohl für Kurzfaser- als auch für Langfaserzellstoff sind im ersten Quartal gestiegen. Im März hat Södra die Zellstoffpreise erhöht, und zwar für Langfaserzellstoff auf 860 US-Dollar pro Tonne sowie für Kurzfaserzellstoff auf 820 US-Dollar pro Tonne. Insgesamt konnte Södra imVergleich zum ersten Quartal 2012 sowohl die Produktion als auch die Liefermenge von Zellstoff steigern. Wir beobachten gegenwärtig ein weiteres Wachstum auf dem Zellstoffmarkt. Eine Verbesserung der Marktbalance im Frühjahr gibt uns die Möglichkeit, die Preise in Zukunft zu erhöhen, erklärte Saltin.

Die Produktion in den vier Zellstoffwerken von Södra betrug im Berichtszeitraum 469.000 t (1. Quartal 2012: 380.000 t). Seit über einem Jahr wird im Werk Södra Cell Mörrum Textilzellstoff hergestellt. Die Produktion basiert auf Laubholz und eröffnet Södra Cell einen neuen Markt. Södra hat beschlossen, sich von dem Zellstoffwerk Tofte in Norwegen zu trennen. Dem ursprünglichen Plan zufolge sollte die Produktion im Laufe des zweiten Quartals dieses Jahres eingestellt werden, falls bis dahin kein potenzieller Käufergefunden wäre. Gegenwärtig steht der Verkauf noch zur Diskussion.

Der Markt für Schnittholzprodukte bleibt schwach. Positive Signale gibt es aus den USA, Japan und China, wo der Marktanteil von schwedischem Schnittholz noch gering ist. Die Nachfrage aus Södras europäischen Stammmärkten stagniert hingegen; die Produktion in Europa angepasst, sodass ein Angebotsüberschuss vermieden werden konnte. „Hohe Rohstoffpreise in Kombination mit einer starken schwedischen Krone und einem schwachen Markt drücken auf die Rentabilität. Wir erwarten im Laufe dieses Jahres leicht steigende Preise für Schnittholzprodukte. 2013 wird jedoch angesichts der bestehenden Rohstoffpreise und Wechselkurse für die südschwedischen Sägewerke nicht einfach werden“, so Saltin weiter.
 
Im 1. Quartal 2013 produzierte Södra 359.000 m³ Schnittholzprodukte (zum Vergleich 1. Quartal 2012: 356.000 m³). Die Vorbereitungen für eine Produktionssteigerung im neuen Sägewerk in Värö laufen weiter, sodass die Produktion im Herbst auf den Dreischichtbetrieb umgestellt werden kann.

Der Markt für Innenholzprodukte entwickelt sich in Schweden verhalten und bleibt auch in Dänemark schwach. Norwegen weist dagegen eine bessere Umsatz- und Gewinnsituation auf.

Södra

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