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Drohne im schwedischen Wald

Drohnen-Geschwader bei Södra

Der südschwedische Wald- und Holzkonzern Södra untersucht seit 2015 den Einsatz von Drohnen in der Forstwirtschaft. Die Erfahrungen waren so gut, dass er den Einsatz dieser Technik im Herbst 2017 massiv ausgebaut hat.

Seitdem setzen 51 geschulte Södra-Mitarbeiter in 36 Forstdistrikten 30 DJI-MAVIC-Multikopter ein. Der für das Projekt zuständige Manager Johan Malmqvist nennt als sinnvolle Einsatzgebiete unter anderem die Erfassung von Sturmschäden. Mussten die Mitarbeiter solche Flächen bisher zu Fuß ablaufen, lässt sich das nun sehr schnell und kosteneffizient mit Hilfe der Fluggeräte erledigen.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

Ein anderes Beispiel ist die Aufnahme der Verjüngung. Bisher legte das Unternehmen dafür Stichprobenflächen an, jetzt liefern die Kameras aus der Luft Vollaufnahmen. Drohnen helfen außerdem dabei, Durchforstungsrückstände zu finden. Sie liefern Informationen, ob Kulturzäune repariert werden müssen oder ob die Waldarbeiter die Forstarbeiten wie geplant ausgeführt haben.

Neue gesetzliche Regelungen aus dem Sommer 2017 haben den Einsatz von Drohnen in Schweden erleichtert.

Södra/Red.

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