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Södra steigert Betriebsergebnis

Södra steigert Betriebsergebnis

Södra konnte sein Betriebsergebnis in den ersten neun Monaten 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum trotz schwacher Konjunktur erheblich steigern. Der Nettoumsatz für Januar bis September 2013 wird auf 12.436 Mio. SEK beziffert. Dies bedeutet ein Minus von 4 %, welches sich in erster Linie aus den verminderten Verkäufen von Ökostromzertifikaten und der Schließung des CTMP Zellstoffwerks im norwegischen Follafoss erklären lässt.

Das Betriebsergebnis ohne Restrukturierungskosten stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 780 Mio. SEK auf 190 Mio. SEK. Gleichzeitig verringerten sich die Betriebsausgaben um 9 %. Das Ergebnis nach Restrukturierungskosten beläuft sich auf –706 Mio. SEK (Vergleichszeitraum 2012: –590 Mio. SEK). Im Juli 2013 hat Södra beschlossen, das Zellstoffwerk im norwegischen Tofte zu schließen. Die Umstrukturierungskosten belaufen sich auf 896 Mio. SEK und werden in der Ergebnisrechung gesondert ausgewiesen. Der Cashflow nach Investitionen lag bei 295 Mio. SEK; das sind 939 Mio. SEK mehr als im Vergleichszeitraum 2012.
 
Kommentar von Lars Idermark, CEO und Präsident Södra: „Einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Ertragslage leisteten unsere Effizienzsteigerungs- und Einsparmaßnahmen. Gegenwärtig schlagen diese bereits mit mehr als einer Viertelmilliarde schwedischer Kronen zu Buche.“
 
Zellstoffmarkt. Trotz eines schwachen Wirtschaftswachstums in Europa entwickelt sich der Markt für Langfaserzellstoff weiterhin positiv. Selbst in den üblicherweise schwächeren Sommermonaten blieb die Nachfrage in diesem Jahr konstant. Man erwartet das die gute Marktlage auch im letzten Quartal weiter anhalten wird. Södra erhöhte den Preis für Langfaserzellstoff zum 1. Oktober auf 900 US-Dollar/t. „Zur positiven Marktentwicklung im Bereich Langfaserzellstoff hat auch unsere Entscheidung beigetragen, das Werk in Tofte zu schließen. Mit dem Produktionsstopp im August verringerte sich die Jahreskapazität von Södra Cell um 375.000 t“, erklärte Idermark. Södra Cell verzeichnete in diesem Jahr eine deutliche Verbesserung der Erträge und kann gegenwärtig trotz der vorherrschenden Wirtschaftslage eine gute Rentabilität vorweisen.
 
Schnittholzmarkt. Gegenwärtig ist der Markt durch eine stabile Nachfrage und unveränderte Preise gekennzeichnet. Die Produktion von Södra Timber erreichte im Verlauf der letzten neun Monate 1,085 Mio. m³ (Vergleichszeitraum Vorjahr: 1,001 Mio. m³). Idermark: „Für das letzte Quartal erwarten wir einen Nachfragezuwachs für Schnittholzprodukte in einigen unserer wichtigsten Märkte und sehen Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkaufspreise. Das neue Sägewerk in Värö arbeitet mittlerweile mit voller Kapazität und im Dreischichtbetrieb, um eine gute Rentabilität zu gewährleisten. Wir gehen davon aus, dass unsere Sägewerke auch weiterhin gut ausgelastet sein werden, und rechnen für das Gesamtjahr mit einem Produktionsvolumen von 1,5 Mio. m³. Für das nächste Jahr streben wir ein Produktionsvolumen von rund 1,7 Mio. m³ an.“
 
Södra Interiör. Der Markt für Inneneinrichtungsprodukte steht auch weiterhin unter dem Einfluss eines nur mäßigen Anstiegs sowohl im Neubau als auch in der Renovierungsbranche. Södra Interiör befindet sich gegenwärtig in einem Restrukturierungsprogramm.
 
Södras Forstbetrieb. Der Forstbetrieb in Sommer und Frühherbst war durch eine starke Kontraktion sowie einem positiven Lageraufbau geprägt. „Wir haben ein großes Angebot an Nutzholz, und die von uns im Mai eingeführten Preiserhöhungen haben die erhoffte Wirkung gezeigt“, erklärte Idermark. „Die Aussichten für den Rest des Jahres sind gut, und wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Rohholzprodukten unverändert hoch bleiben wird“, schloss Idermark.
Södra

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