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Södra schließt Sägewerk in Åtvidaberg

Södra stellt den größten Teil seines Betriebs im Södra Timber Sägewerk Åtvidaberg ein. 39 Mitarbeiter sind von dieser Maßnahme betroffen. Die Druck-Imprägnierungsanlage in Åtvidaberg bleibt bestehen.
 
„Das Sägewerk entwickelte sich gut, jedoch ändern sich die Zeiten. Der Markt für Schnittholzprodukte ist hart umkämpft und der Wettbewerb um die Rohstoffe ist gewachsen“, sagte Peter Nilsson, CEO von Södra Timber. Angesichts der Konkurrenz müsse Södra erstklassige Anlagen haben, um die Preise für das Holz bezahlen zu können. „Gegenwärtig sind im Åtvidaberg Sägewerk erhebliche Investitionen erforderlich und wir gehen nicht davon aus, dass es zukünftig möglich ist, in alle unserer zehn Sägewerke weiter zu investieren. Mit diesem Schritt passt sich Södras Struktur den Erfordernissen an“, so Nilsson.
 
„Insgesamt hat Södra dank des Betriebs in Kinda und der Entwicklung in Mönsterås eine gute Bilanz für unser Schnittholzgeschäft in östlichen Regionen. Gleichzeitig werden wir auch unsere Sägewerkproduktion ausbauen und benötigen mit der Zeit mehr Rohmaterial für Södra Timber Värö. Aktuell wird dort ein Sägewerk mit einer jährlichen Kapazität von 750000 m³ gebaut“, fügte Nilsson hinzu.
 
Zeitgleich wird das Traryd Sägewerk von Södra Timber zu Södra Interiör verlagert und von der Kiefernholzproduktion zu einer 100-prozentigen Laubholzproduktion umgerüstet. Dieser Schritt beruht auf der Tatsache, dass Södra Interiör seine Verkaufszahlen für Einrichtungsprodukte basierend auf allen in Südschweden wachsenden Laubholzarten gesteigert hat. (Siehe weitere Mitteilung.)
Södra

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