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Södra investiert in neue Pelletanlage

Södras Aufsichtsrat hat die Entscheidung getroffen, weiter in den Bereich Energie am Standort Värö zu investieren. Dieses Projekt umfasst einen neuen Kalkbrennofen und eine neue Pelletieranlage.
 
„Die Investition ermöglicht es, auch zukünftig die Energieeffizienz in Värö zu verbessern, während wir gleichzeitig eine profitablere Verarbeitung des Holzes schaffen“, sagt Gunilla Saltin, kommissarischer CEO der Södra Gruppe und Präsidentin von Södra Cell.
 
Der neue Kalkbrennofen führt zu einem geringeren Verbrauch von Öl und Rinde, da künftig Biokraftstoff anstelle von Holzmehl verwendet wird. Zusätzlich ermöglicht er die Wiederverwendung des Kalks für die Zellstoffproduktion. Der alte Kalkbrennofen wird ersetzt, da er nicht über genügend Kapazitäten verfügt, um eine nachhaltige Kalkproduktion im Sägewerk Värö zu gewährleisten.
 
Das verabschiedete Projekt umfasst außerdem den Bau einer vollständig neuen Pelletieranlage, die Biokraftstoff für zwei externe Kunden und den neuen Kalkbrennofen liefern wird. Der Rohstoff für die Produktion kommt aus dem Sägewerk Södra Timber in Värö, da dort infolge einer steigenden Produktion große Mengen Sägemehl und Holzspäne anfallen. Diese Nebenprodukte können aufgrund der neuen Anlage in Biokraftstoff mit hohem Energiegehalt umgewandelt werden, der sich einerseits für den Verkauf und andererseits für den neuen Kalkbrennofen nutzen lässt. Die Investitionen sind Teil der Bestrebungen, die Vorteile des Standorts Värö zu nutzen.
 
„In Värö verfügen wir über den Rohstoff Holzspäne und die Energie, sie zu trocknen, um Pellets herzustellen. Dies sind optimale Voraussetzungen, um einen qualitativ hochwertigen Biokraftstoff kostengünstig herzustellen und anzubieten“, fügt Gunilla Saltin abschließend hinzu.
 
Ende 2013 werden beide Anlagen voraussichtlich in Betrieb genommen.
Södra

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