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Gegenwärtige Produktion des Bioverbundwerkstoffes DuraPulp. Foto: Malin Arnesson

Södra: DuraPulp-Vermarktung rückt näher

Södra unternimmt weitere Schritte zur Vermarktung des Verbundmaterials DuraPulp. Jetzt wurde ein Projekt gestartet, mit dem die Konstruktion einer Maschine zur Herstellung von Formteilen im Trockenverfahren verwirklicht werden soll. Dieses Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen ihres LIFE-Programms mit einem Kredit über 2,1 Mio. € gefördert.
Die Eigenschaften von DuraPulp erfordern eine spezielle Vorgehensweise im Formungsprozess. Bislang wird das Material im Nassverfahren geformt. Aufgrund von Kundenanfragen investiert Södra jetzt in eine Maschine, die das Material im trockenen Zustand formen kann.
„Das ist tatsächlich die effizientere Herstellungsart, denn sie kommt mit weniger Wasser und Energie aus“, so Urban Blomster, Business Development Manager DuraPulp. „Das bislang von uns praktizierte Nassverfahren dauert ungefähr zwei Minuten, das Trockenverfahren lediglich zwei Sekunden. Mit dieser Technik werden wir Produkte für Massenmärkte wie beispielsweise Verpackungen von Elektronik- oder anderen Konsumgüter anbieten können.“
In der ersten Projektphase wurden externer Ressourcen für den Bau der Maschine beschafft. Den Zuschlag erhielt auch diesmal das im schwedischen Varberg beheimatete Södra-Partnerunternehmen SWT Development. Die Maschine soll Ende 2016 einsatzbereit sein.
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Designerlampen aus dem Bioverbundwerkstoff DuraPulp. Foto: Philip Karlberg Gegenwärtige Produktion des Bioverbundwerkstoffes DuraPulp. Foto: Malin Arnesson

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