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Södra: Analyse für das 1. Quartal 2011

Die schwedische Unternehmensgruppe Södra informiert über Marktentwicklungen und Ergebnisse im 1. Quartal 2011.
Das Betriebsergebnis beträgt 378 Mio SEK (Vorjahreszeitraum: 371 Mio SEK). Der Umsatz erhöhte sich auf 4912 Mio SEK (Vorjahr: (4575). Die Kapitalrendite betrug 15 % und liegt damit auf dem gleichen Niveau des 1. Quartals 2010. Die Produktivität von Södra nimmt weiter zu. Dies führt Leif Brodén, CEO Södra, insbesondere auf die Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter zurück.
Der Zellstoffmarkt entwickelte sich im 1. Quartal 2011 positiv. Der Preis für gebleichten Langfasersulfatzellstoff erhöhte sich. Seit dem 1. April kostet eine Tonne 1010 US-Dollar. Die Produktionsmenge aus Södras fünf Zellstoffwerken betrug 522000 t (Vorjahreszeitraum: 506000 t). Eine Zellstofffertigungslinie von Södra Cell Mörrum wird gegenwärtig auf die Produktion von Dissolving Zellstoff für die Textilindustrie umgestellt. Die Arbeiten verlaufen nach Plan und der Produktionsstart ist für Ende des Jahres geplant.

Der Markt für Schnittholzprodukte stand unter dem Einfluss einer vergleichsweise starken schwedischen Krone und gestiegener Rohstoffpreise. Diese Situation wirkte sich negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit der Sägewerke aus. In Deutschland zogen die Preise für Schnittholzprodukte im letzten Winter an, während sie im übrigen Europa, nicht zuletzt in Großbritannien und Schweden, weiterhin unter Druck standen. Nach einer turbulenten Zeit in Nordafrika und dem Nahen Osten haben sich die Lieferungen in diese Regionen mit Ausnahme Libyens wieder normalisiert. Södra produzierte im Berichtszeitraum 391000 m³ Schnittholzprodukte, verglichen mit 396000 m³ im selben Zeitraum des Vorjahres.

Im Berichtszeitraum beschloss Södra, das Sägewerk Södra Timber Åtvidaberg zu schließen. Dieser Schritt ist Teil von Södras Strategie, die eigene Wettbewerbsposition bei Schnittholzprodukten zu stärken. Die Errichtung des neuen Sägewerks in der Södra Anlage in Värö verläuft nach Plan. Das Sägewerk ist mit einer Jahreskapazität von 750000 m³ geplant und wird voraussichtlich im Oktober 2011 in Betrieb gehen. Ebenso wie das angrenzende Zellstoffwerk wird das Sägewerk im normalen Betrieb ohne fossile Brennstoffe auskommen.

„Wir beobachten gegenwärtig ein deutliches Ungleichgewicht im Markt für Holzprodukte. In Zukunft rechnen wir jedoch mit einem Nachfrageanstieg für Schnittholzprodukte. Als Grund für diese Entwicklung sehen wir den Bedarf unserer Kunden nach umweltfreundlichen Werkstoffen, die aus einer nachhaltigen Produktion stammen, ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen und zudem langfristig Kohlendioxid speichern“, erklärt Leif Brodén.

Im ersten Quartal 2011 wurde das Sägewerk in Traryd von der Kiefernholzproduktion für die ausschließliche Verarbeitung von Laubholz umgerüstet. Dieser Schritt erforderte eine Umstrukturierung. Das Sägewerk wurde in Södras Geschäftsbereich für Innenholzprodukte, Södra Interiör, eingegliedert. Damit verfügt Södra Interiör jetzt über zwei Laubholzsägewerke.

Der Markt für Innenholzprodukte hat sich im 1. Quartal 2011 gefestigt. Die Preise sind stabil, das Volumen nimmt langsam zu. Die Produktpalette von Södra Interiör wird gegenwärtig um Erzeugnisse aus schwedischen Laubholzsorten ergänzt. Im Berichtszeitraum brachte der Geschäftsbereich vier neue Produkte auf den Markt.

Der Holzpreis für Langfaserzellstoff erhöhte sich am 1. Januar um 35 SEK auf 350 SEK/Fm. Gegen Ende des Berichtszeitraums zog auch der Holzpreis für Kurzfaserzellstoff an. Seit dem 11. April 2011 beträgt der Preis für sortierten Birkenzellstoff ebenfalls 350 SEK/Fm.

Die Mitglieder von Södra setzen die FSC-Zertifizierung ihrer Wälder in schnellem Tempo fort. Gegenwärtig sind 1,25 Mio. ha Hektar Mitgliederwald sowohl nach FSC als auch nach PEFC zertifiziert. Rund 1,73 Mio. ha sind aktuell ausschließlich nach PEFC zertifiziert.

Södra

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