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Auf der Exkursion in den Gemeindewald von Lindenfels erklärte Carsten Wilke (2. v.l.) gemeinsam mit dem Forstamtsleiter Ralf Schepp (1.v.l.) und dem zuständigen Revierförster Dirk Dins (3.v.l.) die Strukturen der Forstwirtschaft in Hessen und die konkreten Waldbaukonzepte vor Ort: Die Fachleute aus Amerika

Society of American Foresters zu Besuch in Hessen

Hochrangiger Besuch in Lindenfels ehrte am 4. August den 1955 verstorbenen, international renommierten Deutsch-Amerikanischen Forstmann Carl Alwin Schenck. Mitglieder der Society of American Foresters (SAF) sowie des Deutschen Forstvereins (DFV) und Mitarbeiter von Hessen-Forst würdigten gemeinsam mit der hessischen Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser die Verdienste des aus Hessen stammenden Forstmannes C. A. Schenck. Auf Grund seines langjährigen und erfolgreichen forstwirtschaftlichen und sozialen Engagements sowohl in Amerika als auch in seiner Heimat wird C. A. Schenck internationale Anerkennung und Wertschätzung zu Teil. Seine Leistungen als Wissenschaftler, Lehrer und Praktiker im Bereich der amerikanischen und deutschen Forstwirtschaft setzten Maßstäbe. Die Gründung der Biltmore Forstschule im Jahre 1898 und damit der ersten Lehreinrichtung zur Ausbildung von Forstleuten in den USA, gilt als Wiege der amerikanischen Forstwirtschaft.Die SAF wurde 1900 gegründet und hat 12.000 Mitglieder, welche bestrebt sind die wissenschaftlichen und beruflichen Grundlagen der Forstwirtschaft im Sinne Schenck´s zu verbessern. Ziel ist es, die Fähigkeiten und Kenntnisse der Mitglieder aus Privatwirtschaft, Lehreinrichtungen und Behörden zu erhöhen und damit letztlich die pflegliche Bewirtschaftung und angepasste Erhaltung des Ökosystems Wald zu fördern.Tappeser verweist in diesem Zusammenhang auf den bereits 1899 durch deutsche Forstmänner in Schwerin gegründeten DFV. An dessen Spitze heute Carsten Wilke, der Leiter der hessischen Forstverwaltung, als nunmehr dritter hessischer Förster, steht.Die Gemeinschaft pflanzte in Lindenfes eine Trauben-Eiche (Baum des Jahres 2014) und einen Tulpenbaum, den C.A. Schenk als seinen Lieblingsbaum bezeichnete. Auf einer Exkursion in den Gemeindewald von Lindenfels erklärte Wilke gemeinsam mit dem Forstamtsleiter Ralf Schepp und dem zuständigen Revierförster Dirk Dins die Strukturen der Forstwirtschaft in Hessen und die konkreten Waldbaukonzepte vor Ort.Zum Abschluss des Tages versicherten Tappeser und Wilke den Mitgliedern der amerikanischen Delegation, dass die Landesregierung und der Deutsche Forstverein – basierend auf einer langjährigen, traditionsreichen internationalen Zusammenarbeit – auch künftig nicht nachlassen werden, die Detsch-Amerikanische Kooperation im Bereich nachhaltiger Forstwirtschaft aufrecht zu erhalten und weiter auszubauen. Zu dieser Kooperation gehört auch die Einladung der SAF an den DFV nach North Carolina, wo die von Carl A. Schenck 1898 gegründete Biltmore School of Forestry liegt.

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Auf der Exkursion in den Gemeindewald von Lindenfels erklärte Carsten Wilke (2. v.l.) gemeinsam mit dem Forstamtsleiter Ralf Schepp (1.v.l.) und dem zuständigen Revierförster Dirk Dins (3.v.l.) die Strukturen der Forstwirtschaft in Hessen und die konkreten Waldbaukonzepte vor Ort: Die Fachleute aus Amerika

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