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Situation im Nadelschnittholz erzeugenden Gewerbe

Die Umfrage des ifo Instituts zur Beurteilung der allgemeinen Situation im Nadelschnittholz erzeugenden Gewerbe im Dezember 2013 hat ergeben, dass die aktuelle Geschäftslage im Vergleich zum Vormonat spürbar ungünstiger ist und sich in der näheren Zukunft weiter verschlechtern wird. Während nur ein Zehntel die Geschäfte als gut bezeichnet, meldet ein Drittel, dass die Geschäftslage derzeit schlecht ist. Für die nächsten sechs Monate gehen knapp drei Zehntel von einer sich weiter verschlechternden Lage aus.
Bei zwei Dritteln der Befragten haben sich die Auftragsbestände verringert, gut die Hälfte bezeichnete sie als zu klein. Die Hälfte beabsichtigt, in den kommenden drei Monaten die Fertigung zurückzufahren. Für die kommenden drei Monate rechnen 41 % mit Kurzarbeit. Gut ein Drittel plant, die Zahl der Beschäftigten im kommenden Vierteljahr zu reduzieren, alle übrigen gehen von einer stabilen Beschäftigungslage aus.
Die inländischen Verkaufspreise für Nadelschnittholz blieben weitestgehend konstant. Für den Erzeugerpreisindex von rauem Fichten-/Tannenschnittholz war im November 2013 laut Statistischem Bundesamt ein Minus von 0,4 % auf 113,6 Punkte (2010 = 100) zu verzeichnen. Binnen Jahresfrist errechnet sich allerdings eine Zunahme um 4,2 %. Nadelhobelware lag dem Index zufolge mit 114,2 Zählern ebenfalls um 0,4 % unter Vormonatsniveau. Im Vergleich zum Vorjahr war ein deutlicher Anstieg um 5,3 % zu verzeichnen. Die kommenden drei Monate betreffend rechnen fast drei Zehntel der Befragten mit weiter anziehenden Preisen, sechs Zehntel gehen davon aus, dass die Preise stabil bleiben.
HMI

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