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Sichtungen eines Wolfes in der Region Darß und Zingst

Aktuell wurden aus der Region Darß und Zingst – innerhalb und außerhalb des Nationalparkes Vorpommersche Boddenlandschaft – Sichtungen eines Wolfes gemeldet.
Inwieweit es sich um einen wandernden Wolf handelt oder ob von einer tatsächlichen Ansiedlung auszugehen ist, lässt sich nur auf dem Wege eines weiteren Monitorings beurteilen. Die auf diesem Wege gewonnenen Erkenntnisse werden auch in die kontinuierlichen Bewertungen zur Frage der Abgrenzung des Wolfsgebietes (von territorialen Wölfen besiedeltes Gebiet einschließlich einer Pufferzone), welches u.a. maßgeblich für die Förderung von Präventionsmaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern ist, einfließen.
Bisher wurden 45 ehrenamtliche „Wolfsbetreuer“ in Mecklenburg-Vorpommern geschult, diese nehmen alle zufällig gefundenen Hinweise auf die Tierart, wie Spuren, Losung aber auch Sichtungen auf. Zusätzlich wird seit 2008 ein aktives Monitoring durchgeführt. Hierbei kommen digitale Infrarot-Fotofallen zur Anwendung. Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern bittet die Tierhalter aus gegebenem Anlass, ihre Haltungsbedingungen zu überprüfen. Empfohlen werden dabei entweder mind. 90 cm hohe stromführende Zäune mit einem Bodenabstand <20 cm bzw. Maschendrahtzäune mit mind. 120 cm Höhe. Die Zäune müssen allseitig geschlossen sein.
Weitere Informationen zur Thematik beim Landesamt für Umwelt.
LU Mecklenburg-Vorpommern

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