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Sicherheit im Pelletlagerraum

Für den Energieträger Holzpellets gelten wie für alle anderen Brennstoffe Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Heizung und Lagerraum. Hierauf weist der Branchenverband Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) hin. Gemeinsam mit dem TÜV Rheinland wurden daher „Sicherheitsratschläge für Pellet-Lageranlagen“ (mit einer Lagermenge <10 t) erarbeitet. Als neue Sicherheitsmaßnahme schlägt der TÜV vor, belüftete Deckel auf die Füll- und Absaugstutzen im Außenbereich des Hauses anzubringen. Die Deckel erzeugen durch ihre Luftdurchlässigkeit Druckunterschiede. Hierdurch kommt es im Lager zu einem natürlichen Luftaustausch, der sowohl Geruchsbelästigung als auch Gaskonzentrationen unterbindet. Die Konstruktion des Deckels verhindert sowohl Wassereintritt und Eisbildung als auch das unerwünschte Eindringen von Tieren (Mäuse, Insekten).

Der DEPV weist darauf hin, dass die belüfteten Deckel ab sofort im Internetshop des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) unter www.depi.de/shop bezogen werden können. Damit wird eine umfassende Verbreitung der Deckel an viele Verbraucher gewährleistet.

Die Sicherheitsratschläge für Pelletlagerräume (bis 10 t) basieren auf den Ergebnissen eines umfassenden Forschungsprojektes des DEPV, das im Verbund mit der Georg-August-Universität Göttingen bearbeitet wird. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gefördert und über die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) betreut. Im Laufe dieses Jahres wird ergänzend dazu eine Richtline des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) erstellt, in der weitergehende Vorschriften für größere Pelletlager (>10 t) beschrieben werden.

 

Das Informationsblatt des DEPV

DEPV

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